Grafikdesigner:innen bei Greenpark und Hertz6, Fotograf:innen und Videograf:innen bei Backbone, Journalist:innen und Fotograf:innen bei Geheimtipp München und KI-Journalist:in beim BR gesucht

Plus: Digitalstrategin und Journalistin Elisabeth Krainer über Neugier, Neustarts und den Mut zum Zweitstudium

Liebe alle,

hier schreibt Michèle. Habt ihr schon die tolle Übermedien-Recherche zur Emotion von Lisa Kräher gelesen? Die meisten von uns kennen es gut, dass Rechnungen verschleppt und immer öfter auch gar nicht bezahlt werden. Da ist die Emotion jetzt sicher kein Einzelfall. Trotzdem ist es selten, dass so eine scheinbar systematische Masche aufgedeckt wird. Gerade, wenn es sich bei den Betroffenen um Freie handelt. Das muss man sich erstmal trauen, potenzielle Auftraggeber:innen mit Klarnamen zu kritisieren. (Danke übrigens für eure extrem vielen Emails zu unserer Kritik des Lob-Textes beim SZ-Magazin. Auch da zeigte sich wieder, dass das viele hier ähnlich sehen, aber aus guten Gründen so einen wichtigen Auftraggeber nicht öffentlich kritisieren wollen.)

Wir kennen als Freelancer:inen die strukturelle Asymmetrie, in der das passiert. Wir verhandeln allein, ohne Rechtsabteilung im Rücken. Wir wissen, dass Budgets knapp sind und Redaktionen unter Druck stehen. Gleichzeitig sind wir diejenigen, die in Vorleistung gehen. Wir recherchieren, investieren Zeit, manchmal Reisekosten, oft Wochen intensiver Arbeit. Mit der Abgabe haben wir unsere Verpflichtung erfüllt. Die Gegenseite nicht immer. Wenn Honorare nicht pünktlich gezahlt werden, verschiebt sich unternehmerisches Risiko auf diejenigen, die sich am wenigsten absichern können. Liquiditätsprobleme eines Verlags werden zur privaten Belastung von Einzelnen. Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge laufen weiter. Das ist keine abstrakte Debatte über unsere Branchenkrise, sondern eine sehr konkrete Frage von Existenzsicherung.

Das Machtgefälle zeigt sich selten offen. Es steckt in Formulierungen wie „Wir bitten noch um Geduld“ oder „Die Zahlung ist angewiesen“. Oder direkt: Ghosting. Es steckt in der impliziten Drohung, künftig nicht mehr beauftragt zu werden, wenn man zu deutlich auf Vertragstreue pocht. Natürlich sind wirtschaftliche Schwierigkeiten real. Papierpreise steigen, Anzeigenmärkte brechen ein, Geschäftsmodelle tragen nicht mehr. Aber die Entscheidung, wer in Krisenzeiten zuerst auf sein Geld wartet, ist keine Naturgewalt. Sie ist Ausdruck von Prioritäten. Wenn freie Mitarbeitende faktisch zu Kreditgeber:innen werden, ohne gefragt zu werden, ist das keine unglückliche Panne, sondern eine Machtverschiebung. Wir alle kennen die informellen Regeln: nicht zu viel fordern, nicht zu oft nachhaken, dankbar bleiben für Sichtbarkeit und Reichweite. Doch Sichtbarkeit zahlt keine Rechnungen. Professionalität bedeutet auch, dass Verträge eingehalten werden. Pünktliche Zahlung ist kein Entgegenkommen, sondern Mindeststandard.

Der Fall Emotion macht öffentlich, was viele von uns im Stillen erleben. Er zwingt dazu, über Verantwortung in einer Branche zu sprechen, die gern über Transparenz und Fairness schreibt, aber ihre internen Abhängigkeiten selten thematisiert. Solange wir das Problem individualisieren (als Missverständnis, als Einzelfall, als bedauerliche Verzögerung) bleibt die Struktur unangetastet. Es geht auch nicht um moralische Empörung, sondern um Macht. Wer Aufträge vergibt, entscheidet über Einkommen. Wer zahlt oder nicht zahlt, entscheidet über finanzielle Stabilität. Diese Macht verpflichtet.

Was bleibt uns konkret? Zunächst die scheinbar kleine Stellschraube des Zahlungsziels. Auf unseren Rechnungen können wir ein klares, knappes Zahlungsziel setzen, etwa 14 Tage oder sogar 7 Tage netto. Rechtlich ist entscheidend, was vertraglich vereinbart wurde. Gibt es keine individuelle Vereinbarung, greift das, was im Vertrag, in AGB oder in einer Rahmenvereinbarung steht. In vielen Verlagen lautet diese Frist 30 Tage nach Rechnungseingang, teilweise sogar „30 Tage nach Erscheinen“. Solche Klauseln sind branchenüblich, auch wenn sie die Liquidität der Freien zusätzlich belasten. Vielen von uns kennen das: der fertige, freigegebene Text schläft wochen-, monate-, manchmal jahrelang in der Schublade eines fest angestellten Redakteurs. Unser Teil der Arbeit ist erfüllt, die Bezahlung bleibt aus. Wenn der Redaktion dann plötzlich einfällt, dass sie den Text in der nächsten Woche veröffentlichen will, kommt eine hastige Email, dass man bittschön bis übermorgen noch jene und solche Änderung einarbeiten soll. Fairness sieht anders aus. Bezahlt worden sind wir hier immer noch nicht. Ich schreibe übrigens seit Jahren in meine Angebote, wie viele Korrekturschleifen inklusive sind und wie viel ich pro Stunde koste bei jeder weiteren Korrekturschleife. Seither sind das – Surprise – viel weniger geworden. Schon klar: ich bin auch schon 20 Jahre im Geschäft und kann mir sicher andere Modalitäten leisten als jemand, der gerade aus dem Volo kommt.

Grundsätzlich gilt: Wurde ein Zahlungsziel ausdrücklich vereinbart, sticht diese Vereinbarung. Ein einseitig auf die Rechnung gesetztes kürzeres Zahlungsziel setzt eine bestehende vertragliche Regelung nicht automatisch außer Kraft. Gibt es jedoch keine konkrete Frist, tritt Verzug nach den gesetzlichen Vorschriften ein, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung. Ab diesem Zeitpunkt können Verzugszinsen und Mahnkosten geltend gemacht werden. Praktisch heißt das: Zahlungsziele sollten idealerweise vorab verhandelt und schriftlich fixiert werden, nicht erst auf der Rechnung erscheinen. Abschlagszahlungen bei längeren Projekten, klare Fälligkeitsregelungen im Vertrag und konsequentes Mahnwesen sind keine Unhöflichkeit, sondern professionelle Selbstverteidigung. Die strukturelle Asymmetrie verschwindet dadurch nicht. Aber sie wird zumindest nicht stillschweigend akzeptiert.

Weil das wichtig ist: Not all Festangestellte! Wir alle kennen viele tolle, verantwortungsvolle und zuverlässige Redaktionen beziehungsweise Auftraggeber:innen. Deshalb ist es wichtig, dass wir diesen ihre gute Arbeit auch spiegeln. Schreibt doch heute mal euren Lieblingsredaktionen, -verlagen und -agenturen, dass und warum ihr gerne mit ihnen arbeitet. Einfach so. Das hören und lesen die nämlich leider auch viel zu selten in ihrem administrativen Orga-Irrsinn.

Alles Liebe,
Michèle mit Antonia

PS: Hier kommt eine Bitte: Wir versuchen unsere Stellenangebote ab jetzt ein bisschen nach zu verfolgen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr in eure Bewerbungen schreibt, dass ihr den Job, auf den ihr euch bewerbt, über uns gefunden habt.

Elisabeth Krainer über journalistische Neugier und wie ein spätes Studium sie zur besseren Digitalstrategin machte

Elisabeth Krainer schreibt über das, was bleibt, wenn der Hype vorbei ist: Gesellschaft, Feminismus, Popkultur und diesen rätselhaften Zeitgeist. Aufgewachsen in Österreich und journalistisch ausgebildet in München, verbindet sie Neugier mit analytischer Tiefenschärfe. Mitten im Berufsleben entschied sie sich bewusst für ein zusätzliches Studium parallel zum Job. An der Ludwig-Maximilians-Universität München studierte sie Soziologie mit Schwerpunkt Computational Social Sciences. Im Interview erzählt sie, dass diese Zeit fordernd war, sie inhaltlich jedoch enorm weitergebracht hat. Heute arbeitet sie für Print- und Online-Medien wie die Süddeutsche Zeitung sowie für Stiftungen und internationale Unternehmen. Das zusätzliche Studium hat nicht nur ihre Perspektive geschärft, sondern sie auch zu einer noch reflektierteren Digitalstrategin gemacht, die Inhalte fundiert analysiert, Trends einordnet und Medien im digitalen Raum klug weiterdenkt.

Du hast bereits erfolgreich fest und frei viele Jahre als Journalistin gearbeitet, dann hast du beschlossen, nochmal zu studieren. War das die richtige Entscheidung?
Ja. Ich habe mich selbstständig gemacht, damit ich mich inhaltlich austoben kann. Und weil ich mich gerne über Menschen wundere, habe ich dann Soziologie studiert. Da kann man sich über Menschen wundern, aber mit Statistik. Freiberuflich zu arbeiten und nebenbei Vollzeit zu studieren war zwar eine Challenge, hat mir aber nochmal völlig neue Impulse gegeben und mich in Richtung Computational Social Sciences katapultiert. Das hat den Datenjournalismus auf meinen Radar gebracht.

Was hat dich am Datenjournalismus gereizt?
Mich fasziniert, wie viele Spuren wir alle täglich im Internet hinterlassen und welche Geschichten sich daraus in Echtzeit ablesen lassen, ganz ohne langwierige Umfragen. Vor allem, wenn man mit Social-Media-Daten arbeitet, hat das etwas sehr Rookie-haftes. Zuerst muss man sich Zugang verschaffen, den Datensatz verstehen, ihn sehr behutsam bereinigen und sich immer wieder selbst reflektieren: Was zeigen mir die Daten, was ich vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen habe? Stelle ich die richtigen Fragen? Wie bleibe ich ethisch verantwortungsvoll? Für meine Abschlussarbeit habe ich rund 45.000 Reddit-Einträge analysiert, es ging um Schwangerschaftsabbrüche in den USA im Kontext von Roe v. Wade. Ein Thema, das sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert und gleichzeitig wertvolle Informationen für Betroffene enthält.

Welche Skills hast du dir dafür angeeignet?
Ich habe gelernt, in R zu programmieren und mich intensiv mit Statistik befasst. Ich hätte nie gedacht, dass mir das Spaß macht und zusätzlich meine journalistische Arbeit so sehr bereichert.

Inwiefern?
Ich kann Themen quantitativ besser bewerten. Das hilft mir vor allem in der Recherche bei Studienauswertungen und bei meiner Arbeit im Bereich Content-Strategie für Social Media. Außerdem arbeite ich stärker an Themen zur Digitalpolitik – weil die direkten Einfluss darauf hat, wie Journalist:innen und Forschende auf Daten zugreifen können.

Wie passt das zu deiner bisherigen journalistischen Arbeit im Bereich Kultur und Lifestyle?
Marketing-Profis raten ja dazu, sich auf ein Thema zu spezialisieren. Ich habe irgendwann gemerkt, dass das nicht zu mir passt. Mein Motto ist eher: Viel hilft viel. Das erschwert es mir zwar manchmal, mich nach außen eindeutig zu positionieren, erfüllt mich dafür inhaltlich. Außerdem bleibt man so flexibel auf einem Markt, der ein vielfältiges Skillset erfordert. Für mich ist das das Schönste und gleichzeitig Herausforderndste an der Selbstständigkeit: Ich kann in (fast) alle Richtungen gehen, niemand zeigt mir den Weg.

Was rätst du Freelancer:innen, die sich inhaltlich verändern wollen?
Traut euch! Studiert nochmal, macht eine Fortbildung, investiert die Zeit, wenn ihr die Kapazitäten habt. Und fragt euch niemals während Prüfungszeiten, ob ihr aufhören solltet. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, zwischen Menschen Anfang 20 im Hörsaal zu sitzen und trotzdem von manchen Themen keinen Schimmer zu haben. Heute bin ich froh, dass ich mir das zugemutet habe und die Freiheit, die die Selbstständigkeit mitbringt, voll ausgeschöpft habe. Wir zahlen schließlich auch einen Preis dafür. Warum also nicht das Beste daraus machen?

Traut euch! Studiert nochmal, macht eine Fortbildung, investiert die Zeit, wenn ihr die Kapazitäten habt. Und fragt euch niemals während Prüfungszeiten, ob ihr aufhören solltet.

Elisabeth Krainer

Über Elisabeth Krainer

Elisabeth Krainer ist Journalistin und Kulturbeobachterin mit österreichischen Wurzeln und Münchner Wahlheimat. Sie schreibt über Gesellschaft, Feminismus, Literatur, Filme, Serien, Reisen, Menschen und diesen schwer greifbaren Zeitgeist, von dem alle sprechen. Nach der Matura zog es sie für ein Journalismus-Studium nach München – inklusive Sprachbarriere und einem „Oida“, das sich bis heute charmant hält.

Seit ihrem Abschluss 2016 arbeitet sie für zahlreiche Print- und Online-Medien. Von 2021 bis 2024 studierte sie zusätzlich Soziologie mit Schwerpunkt Computational Social Sciences an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss mit einem Bachelor ab. Ihr Spezialgebiet: Analysen, Kommentare, Reportagen und Interviews aus dem großen Kulturkosmos.

Zu ihren redaktionellen Auftraggeber:innen zählen unter anderem die Süddeutsche Zeitung, VOGUE Germany, Glamour Germany, Condé Nast Traveller Germany, Myself, Galore und der Stern. Im Corporate-Bereich arbeitet sie unter anderem für Studio ZX, die Robert Bosch Stiftung, die Mercator Stiftung sowie für Projekte von Google und Netflix.

Ihr findet sie auf Instagram, LinkedIn und auf ihrer Website.

MINDPOP – ein neues Festival
für kluge Gedanken

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Zwei Tage, drei Bühnen, zig Impulse: Bei MINDPOP wird SZ-Journalismus zur Live-Erfahrung – mit Talks, Interviews und Gesprächen für alle, die mehr wissen, mehr fühlen und mehr verstehen wollen. Anfang Mai 2026 erlebst du erstmals journalistische Qualität und Expertise der Süddeutschen Zeitung mit der Energie eines Festivals.

In den Bavaria Studios im Süden von München triffst du Journalist:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Menschen, die das Morgen prägen. Fragen und Antworten werden zum Dialog, aus Wissen und Kultur entsteht ein gemeinsames Abenteuer.

Bis zum 1.3. gibt es hier noch Early Bird Tickets.

Ehrenamtliche Unterstützung für die Kinderbuchhandlung Kuckuck
in München gesucht

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Kuckuck KinderBuchKultur e.V. ist Münchens einzige reine Kinderbuchhandlung und wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeiter:nnen betrieben. Neben dem Laden, der einen Schwerpunkt auf Illustration, Diversität und Nachhaltigkeit legt, beraten wir pädagogische Einrichtungen, realisieren Lesungen in Kulturstätten und bringen Bücher in soziale Einrichtungen wie Kinderheime oder Geflüchtetenunterkünfte. Soeben haben wir den Deutschen Buchhandelspreis 2026 erhalten. 

Um dem „Kuckuck“ mehr Sichtbarkeit zu verleihen, suchen wir Profis in Sachen Marketing, die bereit wären, uns ehrenamtlich zu unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung und Koordination von Flyern und Aushängen für Kindergärten, Kitas, Spielplätzen (in Zusammenarbeit mit unserer Art-Directorin), die Realisierung von Pop-ups in Kindergeschäften, aber auch die Koordination und das Schalten von Werbemaßnahmen. Weitere Schwerpunkte: Neue Ideen schmieden, wie wir den Kuckuck noch bekannter machen können und hauptverantwortlich Projekte umsetzen. 

Zusätzlich suchen wir Unterstützung bei PR und Öffentlichkeitsarbeit: In Absprache mit Influencer:innen connecten, Content für Instagram entwerfen, Pressemitteilungen schreiben und aussenden und mit Journalist:innen im Austausch sein.

Mehr über den Kuckuck erfahrt ihr hier. Meldet euch gern bei Jana Meier-Roberts, die ihr auch bereits aus unserer Newsletterfolge vom 23.12.2025 kennt.

Damit das hier so (kostenlos) bleiben kann

Für uns ist wichtig, dass FAIR SHARE kostenlos bleibt – für euch Leser:innen. Damit das so bleiben kann, haben wir beschlossen, seit Januar FAIR SHARE für ausgewählte bezahlte Anzeigen und Partnerschaften zu öffnen. Uns ist wichtig, dass diese inhaltlich passen, transparent gekennzeichnet sind und weiterhin den Charakter dieses Newsletters respektieren. Keine Banner, kein Lärm, sondern Empfehlungen und Kooperationen, die wir selbst lieben und gut finden. Und die vor allem echten Mehrwert auch für euch bieten.

Für alle, die eine Veranstaltung, einen Workshop oder ein Produkt, das zu uns & der FAIR SHARE Community passt, bewerben wollen oder andere Ideen für eine Zusammenarbeit haben: Meldet euch gerne per Email. Wir senden euch unser Media-Kit mit Abonnent:innen-Zahlen, Opening Rate und Anzeigenpreisen zu. 

Wir freuen uns! <3

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Recherche-Unterstützung für Doku-Produktion von Bilderfest GmbH gesucht

Die Bilderfest GmbH (München/Köln) sucht Unterstützung bei der Recherche für eine neue Staffel eines etablierten Doku-Formats im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Bilderfest produziert seit vielen Jahren hochwertige Dokumentationen u. a. für ZDF, ARD und Bayerischer Rundfunk.

Das Projekt:

Für eine neue Staffel begleiten wir drei Paare (25–45 Jahre) aus ganz Deutschland über mehrere Monate. Die Paare leben in längeren Beziehungen, haben wenig oder keinen Sex, sind mit der Situation unzufrieden und möchten aktiv etwas verändern – etwa durch Therapie, Gespräche oder neue Ansätze.
Das Format ist respektvoll, seriös und voyeurismusfrei angelegt und möchte das Thema enttabuisieren und Betroffenen Mut machen.

Deine Aufgabe:

  • Identifikation und Vorschlag geeigneter Paare

  • Kurze Begründung, warum das Paar zum Projekt passt

Für jede erfolgreiche Vermittlung (Paar, mit dem tatsächlich gedreht wird) wird ein Erfolgshonorar von 1.500 € gezahlt.
Die Zusammenarbeit ist flexibel, anonym und projektbezogen.

Interesse?
Vorschläge mit kurzer Begründung an: [email protected]
Telefonische Rückfragen können Laurens Greschat hier gestellt werden: 0176 311 77 008

Bitte vergiss nicht, in deiner Bewerbung anzugeben, dass du diesen Job bei uns gefunden hast.

Graphic Designer bei Greenpark in Hamburg gesucht

Die Greenpark sucht ab sofort eine:n Grafikdesigner:in für ihr Hamburger Büro (Hybrid, 3 Tage/Woche). Der Vertrag läuft bis Ende 2026 mit Möglichkeit auf Verlängerung.

Deine Aufgaben:

  • Entwicklung kreativer Konzepte, Grafiken und Layouts für Kampagnen und Projekte

  • Erstellung digitaler Inhalte für Web, E-Mail, Social Media und Präsentationen

  • Gestaltung von Printmaterialien (Broschüren, Poster, Flyer)

  • Sicherstellung der Marken- und Designkonsistenz

  • Projektmanagement: mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten, Fristen und Budgets einhalten

  • Review und Qualitätssicherung von Designs

  • Trends und Best Practices im Design beobachten

Dein Profil:

  • Bachelor-Abschluss in Grafikdesign, Visueller Kommunikation oder ähnlichem

  • Erfahrung als Grafikdesigner: starkes Portfolio erforderlich

  • Sicherer Umgang mit Adobe Creative Suite (Photoshop, Illustrator, InDesign)

  • Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Genauigkeit und Liebe zum Detail

  • Offenheit für Feedback und Anpassungsfähigkeit

  • Beherrschung von Deutsch und Englisch auf Business-Niveau

Das erwartet dich:

  • Arbeit für globale Marken wie Unilever, Campari, Sanofi, Nestle, Lipton u. v. m.

  • Hybrid-Arbeitsmodell in Hamburg

  • Inklusives, wertschätzendes und kollaboratives Arbeitsumfeld

  • Förderung von Kreativität, Innovation und Teamarbeit

Benefits:

  • Betriebliche Altersvorsorge

  • Zuschuss zur Kinderbetreuung

  • Monatliche digitale Benefits oder Wellpass

  • Hauseigenes Gym

  • Mitarbeiterrabatte (TEVEO, fayn., Meek & Hon.)

  • Kostenfreies Laden von E-Autos

  • Wasser, Kaffee & Milchvarianten in den Offices

Arbeitsmodell:

  • Onboarding vor Ort (2 Monate)

  • Ab Monat 3: 1 Home-Office-Tag pro Woche

Interesse?
Bewirb dich hier mit Motivationsschreiben, Lebenslauf & möglichem Starttermin.

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Grafikdesigner:in bei Hertz6 gesucht

Wir bei Hertz6 suchen eine:n Grafikdesigner:in – jemanden mit Auge, Haltung und Hands-on-Mentalität. Jemanden, der sich im Agenturalltag wohlfühlt, zuverlässig abliefert und dabei trotzdem Lust hat, sich kreativ weiterzuentwickeln.

Deine Aufgaben:

  • Eigenständige Umsetzung von Designaufgaben (Social Media, Print, Layout, Reinzeichnung)

  • Mitentwicklung von visuellen Looks und gestalterischen Richtungen

  • Gestaltung von Marken- und Kampagnenmaterialien

  • Enge Zusammenarbeit mit Strategie, Kreation und Film

  • Selbstständige Organisation von Aufgaben, Timings und Prioritäten

  • Einbringen kreativer Impulse und Trendbeobachtung (inkl. KI-gestützte Tools wie Midjourney, Google Banana, ChatGPT)

Dein Profil:

  • Abgeschlossene Ausbildung/Studium in Grafik-, Kommunikations- oder Mediendesign

  • Starkes Auge für Typografie, Layout, Bildsprache und Gestaltung

  • Sicherer Umgang mit Figma und Adobe Creative Cloud; medienübergreifendes Denken (digital & print)

  • Zuverlässig, strukturiert, eigeninitiativ und teamorientiert

  • Erfahrung mit aktuellen KI-Technologien im Grafik- und Videobereich

Was dich erwartet:

  • Spannende Projekte für nationale und internationale Kunden

  • Verantwortung für eigene Projekte und Entscheidungen

  • Kreatives, unterstützendes Team mit flachen Hierarchien

  • Fehlerfreundliche Kultur, ehrliches Feedback, Raum für eigene Ideen

  • Flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice nach Absprache)

  • Gemeinsame Aktivitäten: Mittagstisch, Drinks, Frühstücks-Updates, Ausflüge

Warum Hertz6:

  • Kreativität, Teamgeist und Mut werden großgeschrieben

  • Projekte, die Menschen bewegen

  • Arbeit ernst, aber entspannt

Bewerbung:
Schick deine Bewerbung inkl. Gehaltsvorstellung und Startdatum an [email protected]

👉 Mehr über den Job findest du hier.

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Freie Redakteur:innen & Fotograf:innen für Geheimtipp-Projekte in München gesucht

Unser junges Start-up in München sucht ab sofort Unterstützung bei der Erstellung von Texten und Fotos rund um Münchens verborgene Lieblingsplätze. Wir berichten über lokale Gastro-Perlen, Freizeitspots und besondere Orte – kreativ, authentisch und abwechslungsreich.

Deine Aufgaben:

  • Redakteur:innen: Recherchieren, Schreiben und Aufbereiten spannender Geschichten; Themenideen einbringen; München entdecken.

  • Fotograf:innen: Festhalten besonderer Momente, Bildbearbeitung, Portraits und Locations optimal in Szene setzen.

Wir bieten: flexible Arbeitszeiten, kreative Atmosphäre, ein dynamisches Team, Arbeit auf Honorarbasis.

Interesse?
Bewerbung mit Arbeitsproben, Lebenslauf und kurzem Vorstellungsvideo könnt ihr hier einreichen.

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Freelance: Fotograf:innen & Videograf:innen für Immobilienvisuals bei Backbone gesucht


Backbone macht die Erstellung von Bildmaterial für die Immobilienbranche einfach: Fotos, Videos, Drohnenaufnahmen und virtuelle Touren – professionell, unkompliziert und deutschlandweit.

Wir suchen dich in diesen Regionen:

  • Norden: Kiel, Lübeck, Flensburg, Nordfriesland

  • Nordosten: Schwerin, Rügen, Greifswald

  • Nordwesten: Oldenburg, Bremen, Cuxhaven, Ostfriesland

  • Osten: Jena, Cottbus, Chemnitz, Brandenburg, Görlitz

  • Westen: Münster, Bielefeld

  • Zentral: Göttingen, Kassel, Nordhausen, Magdeburg

  • Süden: Würzburg, Ulm, Augsburg, Tübingen, Karlsruhe, Passau

Wie es geht:
Fülle unser kurzes Bewerbungsformular aus (dauert <5 Minuten). Wir melden uns, sobald wir dich einplanen können.

Übrigens: Wir sind auch in der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Belgien aktiv – wenn du jemanden kennst, der interessiert ist, leite die Info gerne weiter.

👉 Mehr zum Job hier.

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Freie:r Journalist:in mit Fokus auf KI beim BR gesucht

Wir suchen eine:n KI-Journalist:in, der/die redaktionelle Arbeit mit Künstlicher Intelligenz verbindet. Ziel ist es, die Nachrichten verständlicher, dialogfähig und partizipativer zu machen – und so den Nutzer:innen den Zugang zu verlässlichen Informationen zu erleichtern.

Das erwartet dich

  • Unterstützen bei der Entwicklung, Evaluierung, Einführung und iterativen Weiterentwicklung von Publikumsanwendungen im Nachrichtenbereich

  • Qualitäts- und Funktionstests inkl. Auswertung und Reporting

  • Entwickeln von Prompts für die journalistische Anwendung, in enger Absprache mit den Redaktionen

  • Qualitätssicherung und Evaluierung von KI-Systemen, insbesondere großer Sprachmodelle und RAG-Systeme

  • Enge Zusammenarbeit im Team zur Konzeption und Umsetzung neuer Features und Ideen

Das bringst du mit

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Journalismus, Medien, Technik oder Geisteswissenschaften und/oder journalistische Ausbildung sowie Erfahrung im Nachrichten-Journalismus

  • Erfahrung im Umgang mit Daten und KI sowie Erfahrung mit Prompting v. a. für journalistische Anwendungen

  • Idealerweise Erfahrung in der digitalen Produkt-Entwicklung

  • Hohe Affinität zu digitalen Nachrichtenangeboten verbunden mit Interesse an und Verständnis für nachrichtliche Berichterstattung und gesellschaftliche Themen

  • Erfahrung im Projektmanagement und in der Arbeit im redaktionellen Bereich sowie Fähigkeit komplexe technische Sachverhalte verständlich zu erklären

  • Teamorientiertes und eigenständiges Arbeiten in agilen Entwicklungsprozessen

  • Problemlösungsorientierung und “hands-on”-Mentalität

👉 Mehr zum Job hier.

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Office Manager:in an der LMU München gesucht

Liebe Fairshare-Leser:innen, hier kurz in eigener Sache, das ist kein reiner Media-Job. An meinem Lehrstuhl wird ein:e Office-Manager:in gesucht. Vielleicht mögt ihr dieses Gesuch gern an Leute weiterleiten, die infrage kommen. LiGrü, Michèle

Die LMU München sucht eine engagierte Persönlichkeit zur Unterstützung der Lehrstühle für Soziale Ungleichheiten/Soziale Strukturen und Allgemeine Soziologie/Gesellschaftstheorie.

Ihre Aufgaben:

  • Verwaltung, Budgetkontrolle, Rechnungsbearbeitung

  • Personaladministration und -planung

  • Korrespondenz auf Deutsch und Englisch

  • Organisation von Dienstreisen, Tagungen, Workshops und Lehrveranstaltungen

  • Unterstützung bei Prüfungen, Kursen und Staatsexamen

  • Pflege der Website und Koordination von Presseanfragen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Qualifikation

  • Organisationstalent und Koordinationsfähigkeit

  • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse, Bereitschaft, LMU-spezifische Programme zu erlernen

  • Sicheres Deutsch und Englisch in Wort und Schrift

  • Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsstärke

Wir bieten:

  • TV-L E8, 90 % Teilzeit (36 Std./Woche), befristet auf 2 Jahre mit Übernahmeoption

  • Zentrale Lage in München, gute ÖPNV-Anbindung

  • Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuungshilfe

  • 30 Tage Urlaub + 24./31.12. frei, betriebliche Altersvorsorge, Job-Ticket/Job-Bike

  • Fort- und Weiterbildungen, Gesundheits- und Kulturangebote

Bewerbung:

  • Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) als EIN PDF (max. 5 MB) bis 01.03.2026

  • Interviews voraussichtlich am 12.–13.03.2026 inkl. Gespräch + kurzem Assessment

👉 Mehr zum Job hier.

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Hast du einen Job zu vergeben oder willst eine Anzeige schalten?

Schickt uns eure Jobs/Aufträge/Themensuchen oder Anzeigenwünsche, dann nehmen wir sie am 10. März 2026 mit. Hier geht es nochmal zu unserer Folge mit den FAQs für Auftraggeber:innen. Bei Anzeigenwünschen und Kooperationsanfragen meldet euch gern direkt per Email [email protected].

Das sind wir: 

Antonia Wille, geboren 1986, ist freie Journalistin, Autorin und Content-Strategin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Italianistik begann sie als freie Journalistin für renommierte Publikationen wie stern, W&V, t3n, Elle sowie den Münchner Merkur und die tz zu schreiben. Seit 2008 ist sie Teil der deutschen Blogosphäre und gilt als Pionierin der Modeblogger-Szene. 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine amazedmag.de, eines der einflussreichsten Online-Magazine für junge Frauen in Deutschland. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Content Creatorin lehrt sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Content Marketing, Branding, Influencer Marketing und Social Media. Ihr erstes Buch „Angstphase“, ein literarisches Sachbuch über das Leben mit einer Angststörung, erschien 2020 im Piper Verlag. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.

Michèle Loetzner, geboren 1982, hat Literaturwissenschaft an der LMU und der University of Helsinki studiert und währenddessen als Praktikantin in vielen deutschen Medienhäusern Kaffee gekocht und nachts gekellnert, um das alles zu finanzieren. Sie arbeitet nun seit fast 20 Jahren als Journalistin, die letzten zwölf davon frei, und achtet deshalb besonders darauf, dass Nachwuchs Chancen bekommt. Sie schreibt Reportagen und Essays für das SZ-Magazin, die Zeit und viele mehr, arbeitete aber auch als freie Textchefin für Magazinlegenden wie die deutsche Vogue. Sie hat den Bestseller “Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen” (DuMont) geschrieben, der mittlerweile in mehr als sieben Sprachen übersetzt wurde. Sie spricht auf Bühnen und hostet Podcasts. Still und leise half sie in den letzten Jahren Unternehmen, ihre Workflows zu optimieren und Medienprodukte zukunftsfähig zu machen, begleitete Change-Prozesse und zeigte Teams, wie sie besser arbeiten können. Seit Februar 2025 kümmert sie sich festangestellt um die Kommunikation des ISI: Munich International Stone Center for Inequality Research. Zu ausgewählten Themen schreibt sie weiter frei und spricht auf Kongressen und Konferenzen. Manchmal wird sie sogar für Preise nominiert. Ab und an gewinnt sie die auch. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.