Redakteur:in beim SWR, Texter:in bei BZ-Extra, Automotive Writer bei Drivto und Buch-Redakteur:in bei Detail und iGaming-Copywriter bei Medier Agency gesucht

Plus: Reporterin Marlene Halser über Spezialisierung, Fact Checking und faire Bezahlung in Redaktionen

Liebe alle,

Ich verstehe immer mehr jene Menschen, die Nachrichten meiden. Alles brennt. Wie sehr uns das gemeinschaftlich fertig macht, konnten wir in den letzten Jahren überall nachlesen, in Sachbüchern, Studien, Insta-Kommis. Auch in den Nachrichten. Am vergangenen Wochenende habe ich mich allerdings doppelt geärgert: über die schlimmen Nachrichten und zusätzlich über unnötige Brandbeschleuniger.

Aber von vorne. Ich beziehe mich auf einen Text aus dem SZ Magazin, den ich selbst mit Montagsabstand nicht nur ärgerlich, sondern vor allem für symptomatisch halte. Er verrät mehr über die Welt, aus der er stammt, als über die, die er beschreibt: Der viel geteilte Essay über unsere angebliche „Gier nach Anerkennung“. Er tarnt sich als kulturkritische Analyse, ist aber vor allem eines: ein Kommentar aus der Komfortzone.

Das zentrale Problem beginnt banal, ist aber folgenreich: Der Autor unterscheidet nicht sauber zwischen Wertschätzung, Lob und Schleimerei. Alles landet in einem Topf, wird moralisch abgewertet und anschließend als Zeichen von Unreife und Unterwürfigkeit diagnostiziert. Wer Anerkennung will, hat offenbar ein Problem mit sich selbst.

Das ist analytisch schwach – und politisch brandgefährlich.

Ich helfe hier mal: Wertschätzung ist kein Lob. Lob ist punktuell, leistungsbezogen, oft hierarchisch. Wertschätzung ist etwas anderes: Sie signalisiert Zugehörigkeit, Legitimität, soziale Absicherung. Sie sagt nicht „Das hast du toll gemacht“, sondern „Du bist hier nicht zufällig. Du zählst“. Schleimerei wiederum ist eine Anpassungstechnik unter Machtungleichheit. Sie entsteht dort, wo Abhängigkeit regiert. Wer diese drei Dinge nicht auseinanderhält, kann keine ernsthafte Analyse von Arbeit, Macht und Unsicherheit liefern.

Ich habe das später sachlich unter einem Post des Autors auf LinkedIn angemerkt. Er behauptet aber als Antwort sinngemäß: Wertschätzung schafft keine Sicherheit. Das ist ein Strohmann-Argument. Niemand mit einem halbwegs realistischen Blick auf Arbeitsmärkte behauptet, ein freundliches Wort ersetze eine Entfristung. Aber Sicherheit ist mehrdimensional. Sie ist rechtlich, materiell und sozial. Gerade dort, wo Verträge befristet, Einkommen niedrig und Kündigungen willkürlich sind, wirkt Anerkennung als eine der wenigen verfügbaren Schutzressourcen. Wer gesehen wird, fliegt seltener zuerst. Wer anerkannt ist, kann eher Nein sagen. Wer unsichtbar bleibt, ist austauschbar. Besonders Freie wissen das am allerbesten. Ich weiß schon, einige Festangestellte denken, die meisten Menschen arbeiten frei, weil sie müssen. Dieser Gedanke ist ganz hervorragende klassistische Kackscheiße. Fast alle Freie, die ich kenne, arbeiten frei, weil das ihrem Lebensstil besser entspricht als 9-to-5 in unnötigen Meetings Zeit abzusitzen. Mir geht dieses Gewäsch, dass Freie Journos 2. Klasse sind, echt seit jetzt fast 20 Jahren auf den Keks. Das ist Unsinn. Und das ist nicht nur mein anekdotisches Wissen, dafür gibt es Zahlen. Vielleichte sollte man nicht so sehr von sich selbst auf andere schließen.

Dass der Autor (selbst mal fest, mal frei) das nicht sieht, liegt nicht an fehlender Intelligenz, sondern an Perspektive. Der Text spricht aus einer relativ privilegierten Arbeitswelt eines weißen Cis-Mannes, der viele Jahre seines Lebens im Consulting verbracht hat. Weit weg von Herkunfts- oder Geschlechtshindernissen, in der man sich leisten kann, Lob skeptisch zu betrachten. Für viele andere ist Anerkennung keine emotionale Zugabe, sondern eine Überlebensbedingung. Wer das ignoriert, verwechselt seine eigene Position mit einer allgemeinen Wahrheit. Er verleugnet Machtverhältnisse und nimmt das abgedroschene Argument der angeblichen Verweichlichung fröhlich auf (please!). Wohin diese Rhetorik führt, sehen wir gerade deutlich IN DEN NACHRICHTEN.

Eins noch: Besonders ätzend ist der Umgang mit Schleimerei in diesem Text. Sie wird verspottet als peinliche Charaktereigenschaft, als Zeichen mangelnder Selbstachtung. Das ist bequem. Und es ist falsch. Schleimerei ist selten narzisstisch motiviert, fast immer angstgetrieben. Angst vor Jobverlust, vor Austauschbarkeit, vor Systemen, die keine Fehler verzeihen und nichts abfedern. LinkedIn ist nicht nur Eitelkeitsmesse, sondern ein Marktplatz unter Dauerbewertung. Wer dort angepasst kommuniziert, handelt oft nicht moralisch verwerflich, sondern rational. Und hey, Plot Twist: mit einem fetten Post über seinen Text (und alle seine anderen Texte) zahlt der Autor selbst ganz groß in seine persönliche Gier um Anerkennung ein, wenn er seiner eigenen (wirklich extrem tendenziösen) Argumentationskette folgt.

Der Appell des Textes läuft am Ende auf etwas hinaus, das sich gerne als Erwachsenheit tarnt: Erwartungen senken, nüchterner werden, weniger fühlen. Das klingt abgeklärt, hilft aber vor allem denen, die ohnehin sicher stehen. Für andere heißt es: noch leiser sein, noch genügsamer, noch weniger fordern. In einer Zeit multipler Krisen ist das kein neutraler Ratschlag, sondern ein sozialer Rückzug.

Die Sozialwissenschaft ist hier erstaunlich eindeutig. Zugehörigkeit, Anerkennung und soziale Einbettung sind keine Wohlfühlkategorien, sondern Voraussetzungen für Resilienz, Kooperation und demokratische Stabilität. Gemeinschaften zerfallen nicht nur durch materielle Not, sondern durch das Gefühl, allein und ersetzbar zu sein. Wer Anerkennung als sentimentalen Luxus diffamiert, sägt an genau dieser sozialen Infrastruktur.

Niemand fordert eine Lob-Inflation. Niemand braucht Konfetti-Emojis als Ersatz für faire Löhne. Aber Wertschätzung gegen Sachlichkeit auszuspielen, ist ein falscher Gegensatz. In unsicheren Zeiten brauchen wir beides: materielle Absicherung und soziale Anerkennung. Kälte ist kein Zeichen von Reife. Sie ist oft nur das Privileg derer, die sich nicht fürchten müssen.

Fair Share ist ein Gegenentwurf zu dieser Peter-Thielisierung der Arbeitsatmosphäre. Danke, dass ihr Teil hiervon seid.

Wir sind viele, vergesst das nicht.

Alles Liebe,
Michèle mit Antonia

Die Journalistin und Fact Checkerin Marlene Halser über die Kunst der Spezialisierung, fehlende Zahlungsmoral von Redaktionen und die überfällige Renaissance des Fact Checkings

Gibt es eigentlich noch jemanden, der den Podcast Wolf of Cannabis nicht gehört hat? Marlene Halser arbeitet seit Jahren dort, wo Journalismus besonders viel Mut, Genauigkeit und Haltung braucht: in der Drogenberichterstattung. Als freie Reporterin hat sie sich bewusst spezialisiert und damit eine Expertise aufgebaut, die ihre Recherchen nicht nur effizienter, sondern vor allem besser macht. Marlene berichtet über Drogenpolitik jenseits von Klischees und „War-on-Drugs“-Narrativen, hört der Wissenschaft zu, spricht mit Suchthilfe, Forschung und Betroffenen und stellt damit gängige Erzählungen konsequent infrage.

Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie auch als Fact-Checkerin tätig, vor allem für Audio- und Bewegtbildformate. Gründliches Überprüfen von Fakten, saubere Quellenarbeit und eine sensible, nicht stigmatisierende Sprache sind für sie keine Extras, sondern die Grundlage verantwortungsvollen Journalismus. Für diese Haltung und ihre Arbeit wurde sie zuletzt vom Medium Magazin zu den Top 10 der Wissenschaftsjournalistinnen gezählt. Marlene arbeitet unter anderem für Deutschlandfunk, ZEIT Online sowie den SWR (Das Wissen). Außerdem ist sie Teil des kitt kollektivs. Ihre Arbeit ist der beste Beweis dafür, dass Spezialisierung, Vernetzung und Solidarität für freie Journalist:innen keine Kür, sondern Überlebensstrategie sind.

Foto: Jannis Chavakis

Marlene, du arbeitest als freie Reporterin mit einer klaren thematischen Spezialisierung. Warum kann es gerade für freie Journalist:innen wirtschaftlich sinnvoll sein, sich auf ein bestimmtes Themenfeld zu fokussieren?
Aus zwei Gründen. Erstens: Man spart sich Arbeit, weil man nicht bei jeder Geschichte wieder bei null anfangen muss, sondern auf bereits recherchiertes Wissen und Interviews zurückgreifen kann. Jede Recherche baut auf die vorherigen auf. Davon profitiert auch die Qualität der Veröffentlichung. Zweitens: Wenn man tief in ein Themenfeld vordringt, lernt man ganz automatisch viele Menschen kennen, die sich ebenfalls damit befassen und baut über die Zeit Vertrauen auf. So kommt man irgendwann fast von selbst an Infos und Geschichten, von denen andere nichts wissen. Ich besuche auch immer mal wieder Fachkongresse zu Drogenpolitik und Drogenforschung. Davon gibt es einige. Aber ich bin dort fast immer die einzige Journalistin. Nach solchen Veranstaltungen habe ich mindestens drei neue Rechercheideen oder Geschichten auf der To-Do-Liste. Auch kontaktieren mich mittlerweile Expert:innen, wenn sie was Spannendes zu erzählen haben. Selbstverständlich setze ich nicht alles um. Aber das bringt einen natürlich in eine günstige Ausgangsposition. 

Dein Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung über Drogen – ein Themenfeld, das oft moralisch aufgeladen, politisiert oder stark verkürzt dargestellt wird. Was macht diese Spezialisierung journalistisch besonders anspruchsvoll?
Dass die Klischees über Drogen und das Stigma gegenüber Drogenkonsum so wahnsinnig tief sitzen – auch in den Redaktionen und damit auch in den Köpfen der Kolleg:innen. Das macht die Zusammenarbeit manchmal sehr mühsam. Mein Ansatz ist ja, dass ich anders über Drogenpolitik berichten will. Nicht aus der Perspektive von Strafverfolgungsbehörden, so wie das in den allermeisten Veröffentlichungen über Drogen der Fall ist. Da geht es dann um Organisierte Kriminalität in der Logik des „war on drugs“. Das finde ich sehr langweilig und auch wenig konstruktiv – einfach, weil das nach meinem Empfinden alle relevanten Fragen von vornherein ausklammert. Mich interessieren die Perspektive der wissenschaftlichen Forschung, oder die der Suchthilfe und der Betroffenen, also der Menschen, die eine Suchtproblematik haben, oder eben einfach Konsument:innen sind. Aus dieser Perspektive stehen die Drogenverbote und die Kriminalisierung von Substanzen und Konsument:innen plötzlich in Frage, weil die Forschung klar zeigt, dass das alles nicht dazu führt, dass die Menschen keine Drogen mehr nehmen. Im Gegenteil: Kriminalisierung und Strafverfolgung schaffen nochmal ganz eigene Probleme, die die Situation für alle Beteiligten prekärer machen. Wenn ich damit ankomme, dann schlagen mir immer wieder Skepsis und Misstrauen entgegen – obwohl ich nie etwas behaupte oder berichte, was nicht belegt ist. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig die Kolleg:innen bei dem Thema bereit sind, auch mal selbst was zu recherchieren, was die Klischees in ihren Köpfen in Frage stellen könnte. Hier empfehle ich auch gern den Sprachleitfaden für entstigmatisierende Sprache von My Brain my Choice. (Anmerkung von uns: Danke, genau solche Guides helfen uns, diesen Newsletter inklusiver zu machen.)

Berichterstattung über Drogen bewegt sich häufig an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik, Recht und Gesellschaft. Welche fachlichen Kompetenzen und welche Haltung braucht es, um hier differenziert, faktenbasiert und verantwortungsvoll zu arbeiten?
Eigentlich braucht man hier keine anderen Kompetenzen als bei anderen Themen. Das Wissen ist meist frei verfügbar. Man muss einfach nur neugierig sein und sauber recherchieren sowie Infos und Aussagen ordentlich factchecken. Vielleicht muss man bereit sein, auch mal wissenschaftliche Studien zu lesen. Oder ein:e Wissenschaftler:in zu fragen, ob sie oder er einem helfen kann, die Details der Studie zu verstehen und die Ergebnisse im Kontext einzuordnen. Was vielleicht am wichtigsten ist: Man sollte präsent haben, dass Polizei und andere Strafverfolgungsbehörden keine privilegierte Quelle sind und man deren Infos also nicht eins zu eins übernehmen kann. Denn natürlich sind diese Stellen Player in einer Politik, die einer ganz bestimmten – oft wissenschaftlich widerlegten – Logik folgt. Und ich finde, man sollte auf jeden Fall mit Betroffenen sprechen. Denn die sind ja Expert:innen ihrer eigenen Lebensrealität. Die Sprache, die man verwendet, zu reflektieren hilft außerdem dabei, nicht zu stigmatisieren. 

Für deine Arbeit wurdest du unlängst vom Medium Magazin in die Top 10 der Wissenschaftsjournalistinnen gewählt. Welche Bedeutung haben solche Auszeichnungen in einer Branche, in der Anerkennung, Reichweite und Folgeaufträge oft eng miteinander verknüpft sind?
Ich fürchte, eine sehr große, Am Ende geht es ja immer darum, dass man mit der eigenen Arbeit sichtbar ist. Da helfen solche Würdigungen natürlich sehr. 

Neben deiner Arbeit als Reporterin bist du auch als Fact Checkerin tätig. Während sich immer weniger Redaktionen eigene Fact-Checking-Strukturen leisten, wird verlässliche, überprüfte Berichterstattung in der aktuellen Medienlage immer wichtiger. Wie läuft diese Arbeit ab?
Mein Gefühl ist eher, dass auch den Redaktionen immer stärker bewusst wird, dass Fact Checking in Zeiten von Fake News, Künstlicher Intelligenz und dem Aufstieg des Faschismus, den wir gerade alle live beobachten können, immer wichtiger wird. Ich mache das meist für Podcasts oder andere Audio- oder Bewegtbildformate. Ich bekomme das fertige Skript von den Autor:innen und dann überprüfe ich einfach jede darin enthaltene Tatsachenbehauptung und jeden Fakt darauf, ob sich das mit zwei Quellen belegen lässt. Danach gebe ich zu jeder geprüften Stelle eine entsprechende Bewertung ab. 

Gründliche Recherchen und sauberes Fact Checking kosten Zeit und Geld. Wie gelingt es dir, investigative Projekte und Qualitätsarbeit als freie Journalistin langfristig zu finanzieren?
Nicht immer sehr gut. Das liegt einfach daran, dass Journalismus generell und besonders investigative Recherche als Freie häufig im Vergleich zum geleisteten Aufwand grottenmies bezahlt sind. Solche Factchecking-Aufträge, wie ich sie beschrieben habe, sind mein Weg, um längere, oft investigative Recherchen, die mir am Herzen liegen, quer zu finanzieren. 

Was würdest du jungen Journalist:innen raten, die sich gerade selbstständig gemacht haben und noch dabei sind, ihr Profil und ihre Themen zu finden?
Glaub an die Themen, die dich interessieren und an deine Expertise und fuchs dich rein! Aber hab einen Brotjob am Start, der dich nicht verhungern lässt. Vor allem aber: Vernetze dich! Tritt einem Kollektiv bei, oder gründe eines. Alles wird so viel leichter und angenehmer, wenn man Teil einer Gruppe von Menschen ist, die man mag und die ähnliche Werte teilen. 

Mit Blick auf deinen eigenen Weg: Was hättest du gerne früher über das freiberufliche Arbeiten im Journalismus gewusst?
Wie konservativ, rassistisch und misogyn die Branche ist und wie wenig Bereitschaft es gibt, sich darin selbst zu reflektieren, oder wirklich etwas dagegen zu tun. Klar, es gibt Ansätze und Initiativen, aber die sind oft oberflächliche Kosmetik und selten mit echter Handlunsgmacht ausgestattet. Und wie enorm viel Puffer-Kapital man auf dem Konto haben muss, um nicht bankrott zu gehen, wenn festangestellte Redakteur:innen und Honorarbuchhaltungen mit regelmäßigem Monatsgehalt und bezahltem Urlaub achtlos Zahlungen von freien Autor:innen verschleppen.  

Man muss als freie:r Journalist:in enorm viel Puffer-Kapital auf dem Konto haben, um nicht bankrott zu gehen, wenn festangestellte Redakteur:innen und Honorarbuchhaltungen mit regelmäßigem Monatsgehalt und bezahltem Urlaub achtlos Zahlungen von freien Autor:innen verschleppen.  

Marlene Halser

Über Marlene Halser

Marlene Halser ist freie Journalistin mit Schwerpunkt Drogenberichterstattung und Fact Checking. Sie recherchiert zu komplexen, politisch aufgeladenen Themen und macht sie differenziert, faktenbasiert und verantwortungsvoll zugänglich. Marlene ist ein fester Bestandtteil der deutschen Podcastwelt, ihre Recherchen preisgekrönt. Außerdem arbeitet sie unter anderem für den Deutschlandfunk, ZEIT Online und den SWR. Sie ist Teil des kitt kollektivs, eines Zusammenschlusses freier Journalist:innen, die solidarisch zusammenarbeiten und Ressourcen teilen, um Qualitätsjournalismus langfristig möglich zu machen.

Ihr findet sie auf Instagram, Bluesky, LinkedIn, Wikipedia und bei Torial.

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Redakteur:in Ausland & Europa – filmische Formate beim SWR gesucht

Über den SWR
Der Südwestrundfunk (SWR) steht für unabhängigen Journalismus, lebendige Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Deine Aufgaben

  • Redaktionelle Betreuung filmischer Langformate im Bereich Ausland und Europa

  • Aktuelle Dienste als Autor:in oder CvD im ARD-Korrespondentennetz

  • Thematische Planung, Umsetzung und Kostenverantwortung

Dein Profil

  • Erfahrung in der redaktionellen Betreuung filmischer Langformate

  • Sicheres Gespür für Themen, Umsetzung und Distribution

  • Affinität zu Auslandsthemen und internationaler Berichterstattung

  • Teamorientierte und kollegiale Arbeitsweise

Das bietet der SWR

  • Festanstellung mit vielfältigen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Umfangreiche Benefits (u. a. Gesundheit, moderne Arbeitsumgebung)

  • Aktive Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit

  • Teilbare Stelle

Rahmenbedingungen
Stuttgart | Festanstellung | befristet bis 31.12.2028

Bewerbung
Bewerbungsschluss: 27. Januar 2026
Kontakt: Tabea Butzer, [email protected]

Mehr zum Job HIER.

Redakteur:in DETAIL Buch gesucht

Über DETAIL
DETAIL ist eine international führende Plattform für Architektur und Baukonstruktion mit starkem Fokus auf hochwertige Publikationen, digitale Produkte und Events.

Deine Aufgaben

  • Redaktionelle Betreuung und Organisation von Buchprojekten (von Akquise bis Druck)

  • Termin-, Budget- und Qualitätskontrolle

  • Lektorat, Redigieren und Layout-Erstellung

  • Zusammenarbeit mit Autor:innen, Zeichner:innen und freien Mitarbeitenden

  • Erstellung von Werbemitteln und Onlinebeiträgen

Dein Profil

  • Mehrjährige Erfahrung in Redaktion/Lektorat

  • Verlags- und Produktionskenntnisse

  • Architekturstudium von Vorteil

  • Sehr gutes Gespür für architektonische Qualität & Trends

  • Gute Layout- und Grafikkenntnisse

  • Sehr gute Englischkenntnisse

Das bietet DETAIL

  • Flexible Arbeitszeiten & 50 % Homeoffice

  • 30 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche)

  • Attraktive Zusatzleistungen (z. B. Altersvorsorge, Wellpass)

  • Zentrale Lage in München & gute ÖPNV-Anbindung

München | ca. 24 Std./Woche | befristet (1 Jahr, Elternzeitvertretung)

Bewerbung
 [email protected] (mit Eintrittstermin & Gehaltsvorstellung)

Texter:innen für Redaktion BZ-Extra gesucht

Über den Badischen Verlag
Die Badische Verlag GmbH & Co. KG ist Teil der BZ.medien Gruppe – einem innovativen Medienhaus mit Fokus auf digitale Angebote und moderne Printformate.

Deine Aufgaben

  • Schreiben von Texten für anzeigenbasierte Veröffentlichungen

  • Telefonische und persönliche Gespräche mit regionalen Unternehmen, Institutionen und Veranstalter:innen

  • Optional: Fotografieren zu den Beiträgen

Dein Profil

  • Wohnsitz in der Region Lahr, Bad Säckingen oder Neustadt

  • Freude am Schreiben und Gespür für gute Texte

  • Sicherer Umgang mit technischem Equipment

  • Zuverlässige, flexible und selbstständige Arbeitsweise

  • Offen für Studierende, Quereinsteiger:innen und Nachwuchstalente

Das bietet der Badische Verlag

  • Freie Mitarbeit mit flexibler Auftragsannahme

  • Ortsunabhängiges Arbeiten ohne Bürozwang

  • Redaktionelle Unterstützung und Entwicklungsmöglichkeiten

  • Faire, pauschale Vergütung pro Auftrag

Rahmenbedingungen
Region Lahr, Bad Säckingen oder Neustadt | freie Mitarbeit

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Copywriter B2B iGaming bei Medier Agency gesucht

Über die Position
Für den Ausbau des Marketing- & Content-Bereichs wird ein:e Copywriter:in gesucht, der/die komplexe iGaming-, Produkt- und Affiliate-Themen verständlich, strukturiert und zielgruppengerecht für ein B2B-Publikum aufbereitet.

Deine Aufgaben

  • Erstellung von Long- und Short-Form-Content (u. a. Blogs, Artikel, Case Studies, Website- und Landingpage-Texte, Interviews, Skripte)

  • Übersetzung komplexer Produkt-, Plattform- und Affiliate-Themen in klare Narrative

  • Enge Zusammenarbeit mit Produkt-, Marketing- und Fachexpert:innen

  • Recherche, Wettbewerbsanalysen und Entwicklung neuer Content-Themen

  • Proaktives Pitchen von Story-Ideen, Headlines und Strukturen

  • Termingerechte Lieferung und Anpassung des Schreibstils je nach Sprecherrolle

Dein Profil

  • Nachgewiesene B2B-Texterfahrung im iGaming-Umfeld (Operator, Affiliate, Plattform, Compliance etc.)

  • Fähigkeit, komplexe Inhalte einfach und logisch zu erklären

  • Sehr gute Kenntnisse der iGaming-Medienlandschaft

  • Strukturierte, analytische Arbeitsweise mit starkem Recherchefokus

  • Exzellente Englischkenntnisse

  • Erfahrung im parallelen Arbeiten an mehreren Briefings

  • Portfolio mit hochwertigen Long-Form-Inhalten

  • Arbeitszeit in europäischer Zeitzone

Rahmenbedingungen
B2B-Fokus | iGaming | Marketing & Content | Europa (Zeitzone)

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Freie:r Redakteur:in Automotive & Experiences bei DRIVTO gesucht

Über DRIVTO
DRIVTO ist eine Plattform für exklusive Driving Experiences, Roadtrips und Trackdays. Sie vernetzt Fahrer:innen, Marken und Veranstalter über kuratierte, digitale Erlebnisse.

Deine Aufgaben

  • Recherche und Identifikation spannender Automotive-Events, Trackdays und Lifestyle-Erlebnisse in Deutschland und Europa

  • Redaktionelle Aufbereitung und Kuratierung von Event- und Plattforminhalten

  • Storytelling und journalistische Features zu Marken, Fahrzeugen und Persönlichkeiten der Szene

  • Unterstützung bei der Erstellung und Organisation von Foto- und Videocontent

  • Aufbau und Pflege von Medien- und Pressekontakten für exklusive Informationen und Einladungen

Dein Profil

  • Erfahrung im Automotive-, Motorsport- oder Lifestyle-Journalismus

  • Idealerweise bestehendes Netzwerk in der Automotive- und Eventszene

  • Hohes Sprachgefühl und Gespür für visuelles Storytelling

  • Selbstständige, zuverlässige und digital vernetzte Arbeitsweise

Das bietet DRIVTO

  • Freie Mitarbeit mit hoher Eigenverantwortung und kreativer Freiheit

  • Flexible Arbeitsgestaltung

  • Enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Automotive- und Event-Team

  • Zugang zu exklusiven Events, Marken und Communities

Mehr zum Job HIER.

Hast du einen Job zu vergeben?

Schickt uns eure Jobs/Aufträge/Themensuchen, dann nehmen wir sie am 10. Februar 2026 mit. Hier geht es nochmal zu unserer Folge mit den FAQs für Auftraggeber:innen. Wenn du eine Anzeige buchen möchtest, sprich uns direkt an.

Das sind wir: 

Antonia Wille, geboren 1986, ist freie Journalistin, Autorin und Content-Strategin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Italianistik begann sie als freie Journalistin für renommierte Publikationen wie stern, W&V, t3n, Elle sowie den Münchner Merkur und die tz zu schreiben. Seit 2008 ist sie Teil der deutschen Blogosphäre und gilt als Pionierin der Modeblogger-Szene. 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine amazedmag.de, eines der einflussreichsten Online-Magazine für junge Frauen in Deutschland. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Content Creatorin lehrt sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Content Marketing, Branding, Influencer Marketing und Social Media. Ihr erstes Buch „Angstphase“, ein literarisches Sachbuch über das Leben mit einer Angststörung, erschien 2020 im Piper Verlag. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.

Michèle Loetzner, geboren 1982, hat Literaturwissenschaft an der LMU und der University of Helsinki studiert und währenddessen als Praktikantin in vielen deutschen Medienhäusern Kaffee gekocht und nachts gekellnert, um das alles zu finanzieren. Sie arbeitet nun seit fast 20 Jahren als Journalistin, die letzten zwölf davon frei, und achtet deshalb besonders darauf, dass Nachwuchs Chancen bekommt. Sie schreibt Reportagen und Essays für das SZ-Magazin, die Zeit und viele mehr, arbeitete aber auch als freie Textchefin für Magazinlegenden wie die deutsche Vogue. Sie hat den Bestseller “Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen” (DuMont) geschrieben, der mittlerweile in mehr als sieben Sprachen übersetzt wurde. Sie spricht auf Bühnen und hostet Podcasts. Still und leise half sie in den letzten Jahren Unternehmen, ihre Workflows zu optimieren und Medienprodukte zukunftsfähig zu machen, begleitete Change-Prozesse und zeigte Teams, wie sie besser arbeiten können. Seit Februar 2025 kümmert sie sich festangestellt um die Kommunikation des ISI: Munich International Stone Center for Inequality Research. Zu ausgewählten Themen schreibt sie weiter frei und spricht auf Kongressen und Konferenzen. Manchmal wird sie sogar für Preise nominiert. Ab und an gewinnt sie die auch. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.