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Freie Journalist:innen in Ostdeutschland, Redakteur:in und Online Content Marketing Manager:in gesucht
Plus: Investigativ-Journalistin Christiane Hawranek über Macht & Manipulation
Liebe alle,
hier schreibt Antonia. Ich liebe es zu recherchieren. Wäre ja auch schade, wenn nicht – schließlich bin ich Journalistin. Die besten Tage in meinem Leben als Tageszeitungsjournalistin waren immer die, an denen wir vor einem Rätsel standen: Wenn wir spürten, dass eine Geschichte in der Luft lag, aber die Antworten noch fehlten. Wenn wir losziehen durften, um genau diese Antworten zu finden. Oder wenn ich mich stundenlang durchs Internet klickte – auf der Suche nach dem einen entscheidenden Hinweis. Fast wie ein Spiel, bei dem die- oder derjenige gewinnt, wer die Lösung zuerst entdeckt. Einmal war ich so tief in einer Recherche, dass mich ein Polizeibeamter fragte, ob ich mehr über das Verbrechen wisse als er. Ich hatte Informationen gefunden, die bislang nur die Kripo kannte. Wir waren beide kurz überrascht und erschrocken – der Beamte und ich. Vielleicht lag es an meiner Gründlichkeit, vielleicht hatten die Ermittler:innen einfach eine Spur übersehen. So oder so habe ich oft überlegt, tiefer einzusteigen, vielleicht sogar Investigativjournalistin zu werden. Das Leben hatte andere Pläne. Aber: Sag niemals nie.
Eine, die diesen Weg gegangen ist, ist Christiane Hawranek. Sie hat ihre Neugier und ihre Recherchekunst zum Beruf gemacht. Mit ihr haben wir über Macht und Manipulation gesprochen – und über die vielleicht wichtigste Frage: Wie schafft man es, sich abzugrenzen, wenn man auf die dunklen Seiten des Lebens blickt?
Macht es euch schön!
Antonia mit Michèle
PS: FairShare ist in diesem Jahr enorm gewachsen. Wir würden daher gerne auch ein bisschen thematischer in den kommenden Ausgaben kanalisieren. Deshalb hier ein Aufruf an Auftraggeber:innen, vor allem Redaktionen: Ihr plant doch jetzt Themen fürs neue Jahr, jetzt ist der richtige Moment uns eure Wünsche zu schicken! Braucht ihr Pitches für Reisethemen? Gesundheit? Mode? Wirtschaft? Wir sammeln für euch, dann könnt ihr gechillt ins neue Jahr starten.
Dort, wo andere wegsehen: Investigativ-Journalistin Christiane Hawranek
Themen, an die sich sonst niemand wagt. So komplex und vielschichtig, dass keine Redaktion Zeit oder Kraft findet, tiefer einzusteigen. Genau dann beginnt die Arbeit von Christiane Hawranek. Als Investigativjournalistin recherchiert sie dort, wo andere wegsehen – deckt auf, was im Verborgenen liegt, und bringt Fakten und Geschichten ans Licht. Bekannt wurde sie durch ihre Recherche für den Podcast „Seelenfänger“, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Katja Paysen-Petersen entwickelt und betreut. In dem Format deckten sie die toxischen Machtstrukturen zwischen Yoga-Gurus und ihren Anhänger:innen auf – schmerzhaft, erschütternd und wichtig. Jetzt ist ihr gemeinsames Buch „Toxic Tantra“ bei den Ullstein Buchverlagen erschienen.
Mit uns spricht Christiane Hawranek über ihre Arbeit als Investigativ-Journalistin, über Macht & Manipulation und wie man Grenzen setzt.

Credit: Julia Knoblauch
Du bist bekannt für deine gründlichen, investigativen Recherchen. Wie gehst du an ein Thema heran, bei dem Machtmissbrauch oder Schweigen eine Rolle spielen?
Ich höre erst einmal den Betroffenen zu, denn ich möchte verstehen, was ihnen passiert ist. Im zweiten Schritt frage ich nach Belegen – Chat-Protokolle, Fotos, Unterlagen. Nicht, weil ich meinen Gesprächspartnerinnen nicht glaube, sondern weil ich mich so juristisch besser absichern kann. Außerdem machen Belege am Ende die Geschichte auch stärker. Als nächstes sammle ich alle Informationen, die ich kriegen kann. Erst ganz am Ende konfrontiere ich die Gegenseite mit allen Vorwürfen.
Viele Freelancer:innen arbeiten ohne große Redaktion im Rücken. Was rätst du freien Journalist:innen, die Missstände aufdecken wollen, aber weniger Schutz und Ressourcen haben?
Das ist leider wirklich schwierig. Ich habe das Glück, freie Mitarbeiterin im Team der Redaktion BR Recherche zu sein. Das heißt, ich werde nicht abhängig von meinem Output bezahlt, sondern bekomme eine Pauschale für meine Arbeitszeit. Ich würde Freelancer:innen raten, im Team zusammen zu arbeiten mit einer Person, die fest in einer Redaktion arbeitet. Oder: Mit einer Produktionsfirma, die einem den Rücken stärken kann.
Wie gehst du mit Druck um – wenn du weißt, dass eine Veröffentlichung große Wellen schlagen kann?
Ich persönlich spüre am meisten Druck, wenn ich bei einer Recherche nicht vorankomme. Oft habe ich schon viel Zeit reingesteckt, aber es fehlen zum Beispiel noch entscheidende Belege oder Interviews, um wirklich mit der Geschichte rausgehen zu können. Da können schon Monate seit Beginn der Recherche vergangen sein. Manchmal ist es aber auch gut, eine Recherche eine Weile liegen zu lassen. Und wenn ich ganz viel Glück habe, tun sich sogar von selbst neue Spuren auf und es melden sich plötzlich Menschen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte.
In der Zeit vor der Veröffentlichung bin ich dann meistens wie im Tunnel, weil so viele Dinge zu erledigen sind. Was mich am meisten runterbringt: Schwimmen, am liebsten im Freiwasser (aber nur in der warmen Jahreszeit!) oder im Training mit meinem Team im Schwimmverein. Im Wasser kann ich kein Handy dabeihaben und das nimmt mir ganz viel Druck. Ich spüre sofort Entspannung, wenn ich ins Wasser eintauche.
Gibt es etwas, das du heute über investigativen Journalismus weißt, was du gerne früher gewusst hättest?
Ja. Dass gutes Storytelling gerade im investigativen Journalismus super-wichtig ist. Denn was nützt die beste investigative Recherche, wenn sie langweilig präsentiert wird, sodass sie niemanden interessiert?
Dein Buch “Toxic Tantra”, das du gemeinsam mit deiner Kollegin Katja geschrieben hast, beleuchtet Macht, Missbrauch und Schweigen in spirituellen Kontexten. Wie kamst du zu diesem Thema und was hat dich persönlich daran so bewegt?
Katja war 2023 bereits Autorin beim Podcast Seelenfänger und hat mich eines Tages gefragt: Könntest du dir vorstellen, bei einer Recherche über eine Yogaschule einzusteigen? Sie hatte einen Tipp von einer Hörerin bekommen. Beim ersten Treffen mit ihr waren wir zu dritt und sie hat uns die ganze unglaubliche Geschichte erzählt: dass sie erst in einer harmlosen Yogaschule war. Und irgendwann im Schlafzimmer eines alten Gurus stand, der nur einen Bademantel anhatte…
Mich persönlich hat sehr bewegt, wie sehr sich die Frauen geschämt haben für das, was ihnen passiert ist. Dabei wurden sie systematisch manipuliert.
Was hat dich bei der Recherche am meisten schockiert oder überrascht?
Mich hat erstaunt, wie schnell es geht, dass sich in Menschen in einer Gruppe anpassen und Dinge tun, die sie eigentlich gar nicht wollen. Als es zum Beispiel hieß „Wir machen hier Bikinifotos und schicken sie an unseren Guru“, haben sich viele im ersten Moment gedacht: Das mache ich auf keinen Fall! Aber dann, weil die Hemmschwellen herabgesetzt wurden, und weil es die anderen auch gemacht haben, da standen sie irgendwann dann auch vor der Kamera. Alle Aussteigerinnen haben uns davon erzählt, dass diese Fotos die Voraussetzung waren, um mit dem Guru in Kontakt zu treten.
Die Fotos waren nur der erste Schritt – nach außen hin freiwillig.
So viel Toxic-Themen: Wie schützt du dich in deinem Alltag vor Überforderung?
Neben dem Schwimmen bringt mich auch der Familientrubel wieder runter von den ganzen toxischen Themen. Beim Bayerischen Rundfunk hatte ich mal eine Supervision, nachdem ich mich mit dem sehr belastenden Thema „Gewalt in Kitas“ auseinandergesetzt hatte. Zum Glück gehört es zu meiner Persönlichkeit, dass ich mit schweren Themen und den Menschen dahinter, die Unrecht oder andere Dinge erlitten haben, gut klarkomme. Was mir hilft, ist: In einem Team zu arbeiten, mich mit meinen Kolleg:innen auszutauschen, aber auch Grenzen zu setzen. Zum Beispiel das Diensthandy eine Weile in der Schublade zu lassen und im Urlaub auf Flugmodus zu stellen.
Was hilft dir, Grenzen zu setzen – sowohl beruflich als auch emotional?
Mir hilft es, klare Absprachen zu treffen, auch mit meinen Interviewpartnerinnen. Ich würde sagen: Ich kann dir eine Plattform anbieten, deine Geschichte zu erzählen, aber ich bin keine Therapeutin oder Freundin, ich bin Journalistin. Daher bin ich in der Regel auch nur zu meinen Arbeitszeiten erreichbar. Das bedeutet, dass ich z.B. spät abends oder am Wochenende keine Nachrichten beantworte und auch notfalls klarmache: Ich brenne zwar für diesen Job, aber das hier ist meine Arbeit.
Gab es in deiner Laufbahn Momente, in denen du dachtest: Das ist zu groß für mich – und was hat dich weitermachen lassen?
Ja, da muss ich an eine Recherche über Medikamententests in Russland denken. Es ging um Tabletten von einem riesigen Pharmakonzern und ich habe damals online gesehen, wie groß die Presseabteilung ist. Ich selbst kam mir in dem Moment sehr klein vor. Aber wir haben weiter recherchiert, eine Konfrontation verschickt und die Antworten waren erstaunlich, es wurden sogar Fehlentwicklungen eingeräumt.
Auch bei der Toxic Tantra Recherche gab es Momente, bei denen ich dachte: Wer weiß, ob wir jemals genügend Belege finden, um all das zu veröffentlichen. Es kam dann alles ganz anders, denn der Guru wurde Ende 2023 verhaftet. Und plötzlich hatten wir einige Vorwürfe schwarz auf weiß – und zwar von der Staatsanwaltschaft Paris, also von einer sehr guten Quelle.
Beim Bayerischen Rundfunk hatte ich mal eine Supervision, nachdem ich mich mit einem sehr belastenden Thema auseinandergesetzt hatte.
Wie gehst du mit öffentlicher Kritik oder Angriffen um, gerade wenn du über sensible Themen schreibst?
Das kommt ganz darauf an, von wem die Kritik kommt. Im Fall der Yogasekte wurde unsere Arbeit von der Gegenseite online diffamiert als „toxic journalism“. Angeblich hätten wir unseren Gesprächspartnerinnen für den Podcast große Mengen Geld gegeben, um sie zu bestimmten Aussagen zu manipulieren. Natürlich stimmt das nicht. Für unser Buch haben wir die betreffende Person vor Ort damit konfrontiert, wie sie zu diesen Behauptungen kommt. Wir haben gefragt, was an unserem Podcast denn falsch war und sind so ins Gespräch gekommen.
Schwierig finde ich es, wenn in Kommentarspalten über Sektenaussteigerinnen hergezogen sind, nach dem Motto „Wie kann man denn so blöd sein?“. Da mische ich mich gegebenenfalls ein und erkläre die Mechanismen von Manipulation.
Wenn ich merke, dass eine Kritik irrational und Gegenrede zwecklos ist, dann ignoriere ich sie.
Was ist die wichtigste Lektion, die du über Macht gelernt hast?
Ich habe gelernt, dass sich Machtverhältnisse auch wieder ändern können, manchmal sogar sehr schnell. Da habe ich eine Sektenaussteigerinnen im Kopf, die über ihren ehemaligen Meister sagt: Er hat keine Macht mehr über mich. Zuvor war sie in kompletter emotionaler Abhängigkeit. Aber jetzt hat sie wieder die Macht über sich selbst.

Über Christiane Hawranek
Christiane Hawranek ist Investigativ-Reporterin bei BR Recherche und Autorin von Dokus und Podcasts für den BR und die ARD. Im Oktober 2025 hat sie „Toxic Tantra“ zusammen mit Katja Paysen-Petersen bei den Ullstein Buchverlagen veröffentlicht. Sie hat mehrere Journalistenpreise gewonnen. Ihr Wissen gibt sie als Dozentin für Recherche und investigatives Storytelling weiter. Sie lebt mit ihrer Familie in München und liebt es, Seen schwimmend zu durchqueren. Ihr findet sie auf LinkedIn sowie Instagram.
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Freie Journalist:innen für Projekt Halle gesucht
Werde Teil des Projekts Halle! Der Berliner Verlag erweitert seinen journalistischen Fokus in Ostdeutschland – mit neuen Lokalredaktionen in Dresden, Erfurt, Magdeburg, Potsdam und Schwerin. Das Ziel: ostdeutschen Perspektiven mehr Sichtbarkeit geben und unabhängigen Journalismus in den Regionen stärken.
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Online Content Marketing Manager:in für Menschen für Menschen
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Freie Autor:in & Social Media Specialist bei PULS Musikanalyse gesucht
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Redakteur:in Spotlight für ZEIT Sprachen gesucht
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Hast du einen Job zu vergeben?
Schickt uns eure Jobs/Aufträge/Themensuchen, dann nehmen wir sie am 25. November 2025 mit. Hier geht es nochmal zu unserer Folge mit den FAQs für Auftraggeber:innen.
Das sind wir:
Antonia Wille, geboren 1986, ist freie Journalistin, Autorin und Content-Strategin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Italianistik begann sie als freie Journalistin für renommierte Publikationen wie stern, W&V, t3n, Elle sowie den Münchner Merkur und die tz zu schreiben. Seit 2008 ist sie Teil der deutschen Blogosphäre und gilt als Pionierin der Modeblogger-Szene. 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine amazedmag.de, eines der einflussreichsten Online-Magazine für junge Frauen in Deutschland. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Content Creatorin lehrt sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Content Marketing, Branding, Influencer Marketing und Social Media. Ihr erstes Buch „Angstphase“, ein literarisches Sachbuch über das Leben mit einer Angststörung, erschien 2020 im Piper Verlag. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.
Michèle Loetzner, geboren 1982, hat Literaturwissenschaft an der LMU und der University of Helsinki studiert und währenddessen als Praktikantin in vielen deutschen Medienhäusern Kaffee gekocht und nachts gekellnert, um das alles zu finanzieren. Sie arbeitet nun seit fast 20 Jahren als Journalistin, die letzten zwölf davon frei, und achtet deshalb besonders darauf, dass Nachwuchs Chancen bekommt. Sie schreibt Reportagen und Essays für das SZ-Magazin, die Zeit und viele mehr, arbeitete aber auch als freie Textchefin für Magazinlegenden wie die deutsche Vogue. Sie hat den Bestseller “Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen” (DuMont) geschrieben, der mittlerweile in mehr als sieben Sprachen übersetzt wurde. Sie spricht auf Bühnen und hostet Podcasts. Still und leise half sie in den letzten Jahren Unternehmen, ihre Workflows zu optimieren und Medienprodukte zukunftsfähig zu machen, begleitete Change-Prozesse und zeigte Teams, wie sie besser arbeiten können. Seit Februar 2025 kümmert sie sich festangestellt um die Kommunikation des ISI: Munich International Stone Center for Inequality Research. Zu ausgewählten Themen schreibt sie weiter frei und spricht auf Kongressen und Konferenzen. Manchmal wird sie sogar für Preise nominiert. Ab und an gewinnt sie die auch. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.
