Social Media Redakteur:in, Investigativ-Journalist:in, Lektor:in und Social Media Manager:in gesucht!

Plus: Malina Florentine Sternberg über Journalismus und Social Media

Liebe alle,

hier ist Antonia. Mein Leben spielt sich online ab. So scheint es zumindest. Mein echtes Leben findet natürlich offline statt. Und doch teile ich seit über 15 Jahren vieles davon mit dem Internet. Liebeskummer, Umzüge, Freundschaften – wer mir auf meinem Blog oder auf Social Media folgt, weiß mehr über mich als nur meinen Jobtitel.

Und da wären wir schon bei der großen Frage: Bin ich noch Journalistin? Oder schon Creatorin? Darf man beides sein? Geht das überhaupt? Ich frage mich das selbst immer wieder.

Über den klassischen Journalismus bin ich ins Bloggen gerutscht, wurde zur Social-Media-Expertin – und bin inzwischen auch Teilzeit-Creatorin. Oder ganz plakativ: Influencerin. Und dann bin ich aber auch noch Autorin. Eine, der jeder Verlag empfiehlt, auf Social Media präsent zu sein. Sichtbarkeit, Reichweite, Nähe.

Aber als Journalistin? Da schickt es sich vermeintlich nicht, über Mode, Beauty oder die letzte Trennung zu schreiben. Authentizität ist willkommen – solange sie mit Distanz einhergeht. Lieber politische Kacheln teilen als eigene erstellen. Erschienene Artikel in großen Medien posten. Oder das letzte Buch, das man gelesen hat. Eine Referenz eben, nicht unbedingt eine Meinung. Und gleichzeitig? Schauen Verlage und Medienhäuser beim nächsten Jobangebot ganz genau auf die Follower-Zahl. Weil’s sich besser verkauft. Die vergrößert sich aber nicht von reinem Re-Posten, sondern eben von originärem Content. So viel sollte jede:r über den Algorithmus verstanden haben.

Zu Beginn meiner Blog-Karriere war das Schreiben ins Internet verrufen, Selfies und Fotos ein Kündigungsgrund. Bis Social Media das Zepter übernahm, und selbst der unscheinbare Nachbar aus dem Club-Urlaub in Lanzarote berichtete. Erst verschwieg ich meinen Blog, dann machte ich meine offene Art zum eigenen Markenkern. Stieß auf viel Verständnis und Angebote, sorgte aber auch für Augenrollen und Gesprächsstoff.

Der Witz daran ist offensichtlich: Wie man’s macht, macht man’s falsch.

Also habe ich irgendwann beschlossen, dass nur eins zählt: Ich muss mich damit wohlfühlen. Und für mich heißt das: 100 Prozent Authentizität. Im Offline- wie Online-Leben.

Ich möchte im Echten Leben sowie auf Social Media – und in meinen Texten – zeigen, was mich bewegt. Das kann ein schönes Outfit sein. Ein guter Artikel. Ein tolles Buch. Eine Reise. Aber eben auch: der Kummer nach einer verlorenen Freundschaft. Meine neue Wohnung. Krankheiten. Struggles. Oder ein Verlust, der mir den Boden unter den Füßen wegzieht.

Mensch sein: mit allem, was dazugehört.

Denn – und das mag jetzt überraschen – unabhängig von unserer Berufsbezeichnung sind wir alle vor allem eins: Menschen. Mit Höhen und Tiefen.

Ich teile heute vieles auf Social Media. Und trotzdem bleibt das Meiste privat.
Was ihr seht, ist ein kuratierter Einblick in mein Leben als Journalistin, Autorin – und ja, auch Creatorin. Ein Leben voller Gedanken, Ideen, Texte. Offline oft voller als online. Und trotzdem: Beides gehört inzwischen zusammen.

Das findet auch Malina Florentine Sternberg. Die freie Journalistin und Moderatorin gehört zu der jungen Riege an Journalist:innen, die auch Creator:innen sind. Die Digitalität und klassischen Journalismus längst gekonnt verbinden, während in Redaktionen noch nach kreativen Ideen gesucht wird. Mit ihr haben wir über dieses Dilemma gesprochen - und warum eine TikTok-Expertise auch von Vorteil sein kann.

Jetzt würde mich interessieren: Wie seht ihr das? Ist Social Media euer Portfolio, Tagebuch oder Hassliebe?

Schön, dass ihr da seid!

Jobs findet ihr natürlich auch wie immer am Ende des Newsletters.

Danke, dass ihr diesen Newsletter abonniert habt und uns jedesmal so liebe Emails schreibt. Und taggt uns gerne auf Social Media. Sei es, weil ihr einen Job über uns ergattert habt, weil ihr FAIR SHARE liebt oder weil ihr spannende Profile von Menschen aus der Digital-, Kreativ- und Medienbranche kennt.

Alles Liebe,
Antonia mit Michèle

Malina Florentine Sternberg verrät, wie man mit TikTok-Liebe als Journalistin überzeugt

Malina Florentine Sternberg ist Journalistin und Moderatorin. Aber auch Creatorin. Nach Jahren beim RBB wagt sie dieses Jahr den Sprung in die Voll-Selbstständigkeit. In Zeiten, in denen Freiberufler:innen gerne mal in eine Festanstellung zurückgehen, ist dieser Schritt mutig. Aber das ist vielleicht auch das Markenzeichen von Malina Florentine Sternberg. Mit 38.000 TikTok-Follower:innen ist sie eine der ersten Creator-Journalist:innen, die angestaubte Medienhäuser so dringend brauchen. Mit uns hat sie über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über modernen Journalismus und das Zusammenspiel zwischen Creator:in-Sein und Journalismus gesprochen. Spoiler: Wir sollten wohl alle mehr auf TikTok unterwegs sein.

Du hast entschieden, dich komplett selbstständig zu machen. Was sind deine größten Hoffnungen – und ehrlich: auch Ängste – auf deinem Weg in die Selbstständigkeit?

Natürlich ist wie vermutlich bei allen die größte Frage: Werde ich überhaupt genug Aufträge bekommen? Kann ich damit meine Miete und das Katzenfutter zahlen? Oder bin ich komplett delulu? Und dann ist da für mich vermutlich die größte Schwierigkeit, dass ich mir selbst Strukturen schaffen und ich gleichzeitig drauf achten muss, eine okaye Work-Life-Balance zu haben. Und natürlich all die Bürokratie, Steuern, KSK …

Du bist Journalistin und Creatorin, zwei Welten, die oft als Gegensätze wahrgenommen werden. Wie bringst du sie zusammen, ohne dass es für dich kollidiert?

Ich glaube, dass es genau das eigentlich braucht, vor allem für junge Digitalformate. Creator:innen geben in der Regel vor, was cool ist, was funktioniert, was plattformgerecht und Trend ist. Journalistische Digitalformate adaptieren oftmals diese Mechaniken und müssen das auch, um neben dem sonstigen Content bestehen zu können. Die Kombination aus journalistischer Ausbildung und Expertise und Erfahrung als Creatorin ist aber nach wie vor eher selten - vor allem, wenn es um TikTok geht. Das bekomme ich aktuell auch viel gespiegelt, dass genau diese Leute händeringend gesucht werden. Journalistin und Creatorin sein ist überhaupt kein Gegensatz, ich sehe da viel mehr einen großen Teil der Zukunft des Journalismus. Vor allem funk hat das ja schon lange verstanden. Ich habe auch mit TikTok angefangen, um mich für meinen Beruf als Journalistin weiterzubilden. 

Wie definierst du heute guten Journalismus – und was glaubst du, darf sich in Zukunft noch verändern?

Für mich ist guter Journalismus, wenn niederschwellig und verständlich Dinge vermittelt werden. Journalismus ist nach wie vor sehr elitär. Wenn man in Redaktionen schaut, dann sitzen da primär weiße Akademiker:innen, die über die Themen entscheiden. Das führt dazu, dass viele Lebensrealitäten unzureichend abgebildet werden, dass viele Menschen nicht erreicht werden und dass man zum Teil für journalistische Inhalte ein Studium braucht, um sie zu verstehen. Da passiert momentan schon sehr viel, aber eben noch nicht genug. Der Einstieg in den Journalismus ist nach wie vor viel zu schwer für Menschen, die nicht so privilegiert sind. Und was ich mir auch wünschen würde: Dass die Zielgruppe, die jetzt aus den jungen Angeboten rauswächst und eben nicht Gen Z oder Gen Alpha ist, aber trotzdem digital und nicht linear konsumiert, nicht vergessen wird. 

Sichtbarkeit ist Währung, aber auch Risiko. Was macht Reichweite mit dir, beruflich wie privat?

Ich habe schon beides erlebt: Dass mit Menschen, die eine Reichweite mitbringen, sehr unbeholfen umgegangen wird. Zum Beispiel wurde mir mal vorgeworfen, ich wolle nur ein Redaktionshandy, weil ich das auch für meine eigene Content Creation nutzen wolle. Was kompletter Quatsch war, weil ich privat bessere Technik besitze, als ich je bekommen hätte und es mir einfach nur darum ging, dass wenn ich mit meiner privaten Technik draußen drehe, sie nicht versichert ist. Jemand komplett ohne Reichweite hätte sich sowas niemals anhören müssen. Mein Gefühl ist, dass sich gern Talents wegen ihrer Reichweite eingekauft werden. Bringt aber jemand auf einer „normalen“ Position eine Reichweite mit, ist das mit Unsicherheiten auf Führungsebene verbunden. Ich habe aber natürlich auch schon gegenteilige Erfahrungen gemacht: Natürlich bekommt man oft eher Jobs, weil man besser gesehen wird und potentiell gut vernetzt ist. Außerdem hat man ja auch schon bewiesen: Ich kenne mich mit dieser Plattform aus, das könnt ihr alle sehen. Zum Glück gibt es da draußen auch ganz viele Leute und Firmen, die das als was Positives ansehen und das sind doch die Leute, mit denen man letztendlich arbeiten möchte.

Was wünschst du dir, würde in der Branche endlich offener und fairer kommuniziert werden?

Wer für was wie viel bekommt. Ich glaube jede Person kennt diese Unsicherheit, die man am Anfang hat: „Kann ich das wirklich verlangen? Ah, nee, ich ziehe nochmal hundert Euro ab.“ Selbst nach Jahren frage ich immer noch Menschen in meinem Umfeld, ob sie mir nochmal kurz Rat geben können. Ich glaube vor allem junge Frauen müssen da viel offener miteinander kommunizieren, damit möglichst alle fair bezahlt werden.

Was hättest du gerne vor deinem Einstieg in die Journalismus-Branche gewusst?

Dass es super wichtig ist, einen Ausgleich zu haben, der absolut gar nichts mit Medien zu tun hat und ich hätte schon vor Jahren besser auf meine mentale Gesundheit achten müssen. 

Und was rätst du jungen Journalist:innen? 

Vernetzt euch, redet miteinander, bildet Gruppen, unterstützt euch, seid kritisch und laut, lasst euch nicht alles gefallen oder euch kleinmachen und vor allem den Mut nicht nehmen. Man kann in der Branche leider viele doofe Erfahrungen sammeln, aber es gibt auch ganz tolle Redaktionen, liebe Kolleg:innen, wundervolle Projekte und Menschen, die euch unterstützen werden. 

Journalistin und Creatorin sein, ist überhaupt kein Gegensatz, ich sehe da viel mehr einen großen Teil der Zukunft des Journalismus.

Malina Florentine Sternberg

Über Malina Florentine Sternberg

Malina Florentine Sternberg arbeitet als Journalistin, Moderatorin und Content Creatorin. Seit 2022 steht sie regelmäßig für funk-Formate wie follow me.reports und ultraviolett.stories als Host vor der Kamera. Fast sechs Jahre hat sie außerdem redaktionell für den Rundfunk Berlin-Brandenburg in verschiedenen Projekten gearbeitet, unter anderem für das Aufklärungsformat safespace, für das sie und ihr Team den Grimme Online Award in „Wissen und Bildung“ gewann. In ihrem Podcast „Brabble Tea“ bespricht sie jeden Monat TikToks, auf ihren eigenen Kanälen thematisiert sie viel mentale Gesundheit, aber auch ihre Vorliebe zu nerdigen Hobbys, Taylor Swift und Katzen. Ihr findet Malina Florentine Sternberg auf ihrer Website, LinkedIn, Instagram und natürlich auch auf TikTok.

JobsJobsJobsJobsJobsJobsJobsJobsJobsJobsJobs

Heute ein bunter Mix aus festen und freien Jobs in ganz Deutschland verteilt

Social-Media-Redakteur:in (m/w/d) beim Tagesspiegel

Du liebst Communitys, aktuelle News und Social Media? Dann ist das deine Chance:

Der Tagesspiegel sucht Verstärkung – Schwerpunkt Community-Management:

– Erstellung & Betreuung von Social-Media-Inhalten
– Aktive Pflege & Moderation der Community
Entwicklung von Strategien zur Nutzerbindung
– Zusammenarbeit mit Redaktion & Audience-Team

Das bringst du mit:
Redaktionelle Erfahrung & Gespür für News
– Fundierte Kenntnisse in Social Media & Community-Management
– Kreativität, Kommunikationsstärke & Teamgeist

Geboten werden:
– Flexibles Arbeiten & Weiterbildungsmöglichkeiten
– Ein engagiertes Team im Herzen Berlins

Freie Redakteur:in (m/w/d) für junges ARD-Investigativformat beim SWR gesucht

Du hast ein Gespür für gute Geschichten und willst junge Zielgruppen mit Investigativ-Journalismus erreichen? Dann bewirb dich beim SWR in Mainz!

Das erwartet dich:
Redaktionelle Betreuung von Dokus & Recherchen (VOLLBILD, ARD Mediathek, YouTube)
– Entwicklung & Abnahme von Social-Media-Inhalten (Reels, TikTok, Artikel)
Qualitätssicherung & datenbasierte Formatentwicklung

Das bringst du mit:
Journalistische Ausbildung & Erfahrung im investigativen Storytelling
Zielgruppenkenntnis (30–40 Jahre) & Streaming-Affinität
– Kreativität, Teamgeist & journalistischer Kompass

Bewerbungsschluss ist der 9. April 2025
📍 Standort: Mainz (freie Mitarbeit, befristet bis 06/2027)
👉 Hier geht’s zur Stellenanzeige

Senior Social Media Manager:in (m/w/d) bei LOOPING GROUP gesucht

Du liebst kreative Kommunikation und kennst Social Media in- und auswendig? Dann bewirb dich bei der LOOPING GROUP!

Deine Aufgaben:
– Entwicklung von Social-Media-Strategien
– Steuerung von Content-Produktionen
Community-Building & Trendanalyse
Performance-Auswertung & Optimierung

Das bringst du mit:
– Mehrjährige Erfahrung im Social Media Management
Kreativität & strategisches Denken
Teamführung & Projektsteuerung

📍 Standort: München
👉 Hier geht’s zur Stellenanzeige

Lektor:in (m/w/d) für Belletristik & Sachbuch bei btb

Du hast ein Gespür für starke Stoffe und Trends – und willst das Programm aktiv mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt bei btb (Penguin Random House)!

Deine Aufgaben:
Akquise & Entwicklung von Buchprojekten (Belletristik & Sachbuch)
Zusammenarbeit mit Autor*innen, Agenturen & Verlagen (DE & EN)
Manuskriptprüfung, Vertragsverhandlungen, Vermarktungsideen
Texterstellung (z. B. Klappen-, Werbe-, Covertexte)

Das bringst du mit:
Studium & mehrjährige Erfahrung im Publikumsverlag
Expertise in Belletristik & Sachbuch, gute Vernetzung
– Strategisches Denken, Teamgeist & Kreativität
– Sehr gutes Englisch

Das erwartet dich:
– Unbefristete Vollzeitstelle | ab sofort –
30 Urlaubstage, 13,9 Gehälter (tariflich), flexible & hybride Arbeitsmodelle
– Weiterbildung, Gesundheitsangebote & Nachhaltigkeits-Engagement

Social Media Redakteur:in (m/w/d) für Freundin

Du liebst Instagram & TikTok, kennst die Trends und möchtest für eine starke Frauenmarke arbeiten? Dann ist das deine Chance!

Deine Aufgaben:
Content-Strategie & Umsetzung für Social Media
Produktion & Bearbeitung von Videos (z. B. Interviews, Event-Content)
Community-Management & KPI-Analysen
Themenrecherche & Storytelling mit Gespür für die Zielgruppe

Das bringst du mit:
Studium oder Ausbildung im Medienbereich, erste Social-Erfahrung
Schnittkenntnisse (z. B. Premiere, CapCut)
– Spaß an Entertainment, Lifestyle & Storys, die Frauen begeistern
Kameraaffin, kreativ & trendbewusst

Das erwartet dich:
– Befristet auf 1 Jahr | Vollzeit | Standort: München
– 30 Urlaubstage, bis zu 20 Tage Workation, viele Benefits
– Weiterbildungen, Sabbaticals, Betriebsrestaurant & mehr

👉 Jetzt hier bewerben

Hast du einen Job zu vergeben?

Schickt uns eure Jobs/Aufträge/Themensuchen, dann nehmen wir sie am 1. April 2025 (ohne Scherze) mit. Hier geht es nochmal zu unserer Folge mit den FAQs für Auftraggeber:innen.

Das sind wir: 

Antonia Wille, geboren 1986, ist freie Journalistin, Autorin und Content-Strategin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Italianistik begann sie als freie Journalistin für renommierte Publikationen wie stern, W&V, t3n, Elle sowie den Münchner Merkur und die tz zu schreiben. Seit 2008 ist sie Teil der deutschen Blogosphäre und gilt als Pionierin der Modeblogger-Szene. 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine amazedmag.de, eines der einflussreichsten Online-Magazine für junge Frauen in Deutschland. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Content Creatorin lehrt sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Content Marketing, Branding, Influencer Marketing und Social Media. Ihr erstes Buch „Angstphase“, ein literarisches Sachbuch über das Leben mit einer Angststörung, erschien 2020 im Piper Verlag. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.

Michèle Loetzner, geboren 1982, hat Literaturwissenschaft an der LMU und der University of Helsinki studiert und währenddessen als Praktikantin in vielen deutschen Medienhäusern Kaffee gekocht und nachts gekellnert, um das alles zu finanzieren. Sie arbeitet nun seit fast 20 Jahren als Journalistin, die letzten zwölf davon frei, und achtet deshalb besonders darauf, dass Nachwuchs Chancen bekommt. Sie schreibt Reportagen und Essays für das SZ-Magazin, die Zeit und viele mehr, arbeitete aber auch als freie Textchefin für Magazinlegenden wie die deutsche Vogue. Sie hat den Bestseller “Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen” (DuMont) geschrieben, der mittlerweile in mehr als sieben Sprachen übersetzt wurde. Sie spricht auf Bühnen und hostet Podcasts. Still und leise half sie in den letzten Jahren Unternehmen, ihre Workflows zu optimieren und Medienprodukte zukunftsfähig zu machen, begleitete Change-Prozesse und zeigte Teams, wie sie besser arbeiten können. Seit Februar 2025 kümmert sie sich festangestellt um die Kommunikation des ISI: Munich International Stone Center for Inequality Research. Zu ausgewählten Themen schreibt sie weiter frei und spricht auf Kongressen und Konferenzen. Manchmal wird sie sogar für Preise nominiert. Ab und an gewinnt sie die auch. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.