11km-Host, SEO-Spezialist:in, Art Director, Social Creator, Projektmanager:in und Wissenschafts-Redakteur:in gesucht

Plus: Bestsellerautorin Mareice Kaiser verrät, wie man mit einem Pitch sofort überzeugt

Entschuldigung, dass ich frage: Aber wann hast du das letzte Mal geweint?

Ich frage nochmal genauer: Wann hast du das letzte Mal wegen deines Jobs geweint? Mich beschäftigt diese Frage, weil folgende Geschichte passiert ist: Eine Freundin ist in eine neuen Abteilung ihres Unternehmens gewechselt. Der Ton ist dort ziemlich rau und eine bestimmte jüngere Kollegin bekommt es besonders stark ab. Deshalb weint sie öfter. Meine Freundin weiß nicht genau, wie sie sich verhalten soll – das alles ist natürlich viel zu komplex, um es hier in unserem Newsletter auszubreiten und eine Lösung zu finden. Ignorieren wird sie es nicht. For sure.

Wann hast du das letzte Mal wegen deines Jobs geweint?

Das habe ich mich also gefragt. Und zwei Arten von Weinen für mich unterschieden. Ich erinnere mich an eine Situation letztes Jahr als mir ein CMS abgestürzt ist und ich einen sehr aufwendig redigierten Artikel (todeslangweiliges Stück, absolute Qual) mit über 30k Zeichen nochmal KOMPLETT von vorne redigieren musste. Ich habe wutgeheult und die Wand kurz angeschrien. Das ist ein befreiendes gutes Heulen.

Schlimmer ist dieses gedemütigte Heulen. Wenn Mitarbeitende fies sind, dich Fehler unnötig hart spüren lassen, deinen Selbstwert untergraben, dich von innen aushöhlen. Diese Art von Weinen ist lange her, aber ich erinnere mich noch sehr gut. Bei einem sechswöchigen Praktikum bei einer Münchner Boulevardzeitung saß ich jeden Tag auf dem Klo und heulte, weil einfach alles schlimm war: die Kolleg:innen, die Inhalte, der Umgansgton. Nach sechs Wochen, die sich wie sechs Jahre anfühlten, war mein Praktikum zu Ende und man bot mit ein Volontariat an. Geistesgegenwärtig schlug ich aus, obwohl ein Volo (egal wo) zu diesem Zeitpunkt für mich ohne Besuch einer Journo-Schule das Nonplusultra war. Ich habe diese Entscheidung nie bereut. Und ich habe mir danach geschworen, dass ich nie wieder in so einem Arbeitsumfeld ausharren werde. Auch deshalb war für mich die Selbstständigkeit immer eine gute Möglichkeit, meinem emotionalen Kompass treu zu bleiben: Unangenehme Kund:innen konnte ich asap verlassen, wenn es mir zu blöd wurde (ja, das muss man sich leisten können und wollen). Das Wissen, dass ein Job immer nur temporär war, entspannte ich ungemein. Maximale Freiheit.

In meinem neuen Job hatte ich natürlich Sorge, dass ich mich eingesperrt fühlen könnte. Oder dass mich meine neuen neuen Kolleg:innen nicht mögen würden (oder umgekehrt). Zum Glück ist das nicht so, im Gegenteil: Ein bisschen fühlt es sich, als wäre ich nach einer sehr langen Reise emotional angekommen. Und vielleicht kann ich das deshalb so wertschätzen, weil ich auch das andere Ende des Spektrums gut kenne. So schlimm wie bei diesem Boulevardblatt erging es mir danach nie mehr. Ich traf auf schwierige Redaktionen oder Kolleg:innen, aber nie mehr von dieser menschenverachtenden Qualität. Aber es gibt ja nicht nur Extreme: die 50 Shades auf Grey in Sachen Wertschätzung als Freelancer:in sollte man sich auch immer wieder vergegenwärtigen: Wann hast du das letzte Mal ein Lob für deine Arbeit bekommen? Wann wurde sich bei dir zuletzt für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bedankt? Bei welchen Auftraggeber:innen musst du mehrfach nachfragen, ob dein Text/Grafik/Produkt angekommen ist und wann du die Rechnung stellen kannst? Oder die Rechnung gar anmahnen, weil sie seit Monaten nicht beglichen ist? Wer will immer alles sofort, aber wenn du was brauchst, wirst du geghostet?

So viele Fragen …

Die hat auch Bestsellerautorin Mareice Kaiser, unsere heutige Expertin. 101 beantwortet sie in ihrem neuen Buch “Ich weiß es doch auch nicht”, das morgen bei Penguin erscheint. Superschön illustriert hat es Slinga. In unserem Interview spricht die erfolgreiche Journalistin und ehemalige Chefredakteurin auch von Wertschätzung (und wie wenig Freie davon bekommen). Von Mareice habe ich in meinem Leben schon sehr viel über Aufrichtigkeit, Solidarität und Loyalität gelernt. Ich halte sie für einen der integersten Menschen, die ich kenne. Auf dieses Buch freue ich mich dementsprechend schon sehr lange.

Vielleicht achten wir alle die nächsten Wochen mal drauf, ein bisschen netter und wertschätzender zu kommunizieren. Die Welt ist doch gerade eh schon unfreundlich genug. Lasst uns dagegenhalten, indem wir untereinander ganz oldschool nett sind.

Jobs findet ihr natürlich auch wie immer am Ende des Newsletters.

Schön, dass ihr da seid!

Danke, dass ihr diesen Newsletter abonniert habt und uns jedesmal so liebe Emails schreibt. Ihr helft uns, die Realität ein bisschen weicher zu machen. Wir hoffen, wir können das zurückgeben.

Stay soft,
Michèle mit Antonia

Sei ehrlich – wie die freie Journalistin und Buchautorin Mareice Kaiser

Die Berlinerin hat schon viel erlebt und gesehen. Von Anfang 2018 bis Ende 2019 arbeitete sie als Redakteurin, Kolumnistin und Podcasterin bei ze.tt. Von 2020 bis 2022 leitete sie als Chefredakteurin das Online-Magazin EDITION F. Mittlerweile arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin für verschiedene Medien zu den Themen Inklusion, Arbeit und Gerechtigkeit. Vom medium magazin wurde sie 2022 in die TOP 10 der deutschen Wirtschaftsjournalist:innen gewählt. Außerdem macht sie das beste Insta-Infotainment zu Gerechtigkeit, das ihr in diesem Internet finden könnt.

Mareice, du kennst beide Seiten, sowohl die freie Arbeit als auch die festangestellte. Worauf hast du als Chefredakteurin bei freien Pitches besonders geachtet?

Auf Verständlichkeit. Ich finde wichtig, dass auf den ersten Blick ersichtlich ist, worum es geht. Was ist das Thema, was ist die These, wie ist die Vorgehensweise? Und das knackig und kurz beschrieben. In 99 Prozent aller Fälle erkennt man an der Qualität eines Pitches die Qualität des späteren Textes. 

Was würdest du dir heute als Freie von Auftraggeber:innen wünschen?

Faire Honorare, die zeitnah gezahlt werden. Und Rückmeldungen – es darf nicht zu viel verlangt sein, solche Mails zu erwarten: “Danke für deinen Text”, “Danke für deine Geduld, es dauert bei uns noch ein bisschen”, “Danke für deinen Text, der uns sehr gut gefällt”, “der Text erscheint voraussichtlich am Montag, du kannst uns aber gern schon deine Rechnung schicken”. Zusammengefasst: Wertschätzung.

Was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

Rückblickend finde ich es krass, dass ich nicht aufgegeben habe. Vieles hat gegen mich gesprochen: Arbeiterkind, kein Studium, immer zu wenig Geld, später (pflegende) Mutterschaft. Und trotzdem habe ich Dinge probiert, mich beworben, obwohl ich ganz neutral betrachtet keine Chancen hatte. Ich würde mir also vielleicht nichts raten, sondern mir sagen, dass ich stolz auf mich bin und die Schwere sehe, die ich aushalten musste und noch manchmal aushalten muss. Mitgefühl für mich selbst fällt mir oft nicht leicht, aber tut gut. Und an alle, denen es ähnlich geht, die spüren, dass das System gegen sie spricht: Ihr seid nicht allein, tut euch zusammen, sucht euch Verbündete, zusammen ist es leichter.

Gibt es ein Tool, eine Software oder ein System, das dir deine Selbstständigkeit immens erleichtert?

Ein Mensch! Seit einem Jahr beschäftige ich eine Assistenz, die mir bei der Steuererklärung und meiner Bürokratie hilft. Das war eine der besten beruflichen Entscheidungen meines Lebens. (Die man sich natürlich leisten können muss – ich wünschte, das würde nicht vom Konto abhängen, ob man sich Hilfe leisten kann oder nicht.) Ich kann bestimmte Sachen einfach nicht – egal, wie doll ich mich anstrenge. Durch die Entlastung, die ich in diese Punkten habe, kann ich mich auf die Sachen konzentrieren, die mir Freude machen und die ich gut kann. 

In deinem neuen Buch beantwortest du Fragen zu allen Lebenslagen. Welche Frage bleibt dir bis heute in Sachen berufliche Selbstständigkeit unbeantwortet?

Wie schafft man es, von der Steuererklärung nicht kalt erwischt zu werden? Ich weiß das wirklich nicht.

Ich wünsche mir von Auftraggeber:innen Rückmeldungen – es darf nicht zu viel verlangt sein, solche Mails zu erwarten: “Danke für deinen Text” oder “der Text erscheint voraussichtlich am Montag, du kannst uns aber gern schon deine Rechnung schicken”.

Mareice Kaiser

Über Mareice Kaiser

Mareice Kaiser, Jahrgang 1981, arbeitet als Journalistin, Autorin und Moderatorin. Sie scrollt, schreibt und spricht zu Gerechtigkeitsthemen. Mit ihrem Essay “Das Unwohlsein der modernen Mutter” war sie für den Deutschen Reporter:innenpreis nominiert, ihr gleichnamiges Buch stieg direkt in die SPIEGEL-Bestsellerliste ein. In ihren Texten und Vorträgen geht es um Machtverhältnisse, Mutterschaft und Maloche im Spät-Kapitalismus. Morgen erscheint ihr neustes Buch: “Ich weiß es doch auch nicht”. Ihr findet sie auf Instagram und auf ihrer Webseite.

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11KM: der tagesschau-Podcast sucht Host


11KM erzählt von Montag bis Freitag täglich ein aktuelles Thema in aller Tiefe.
Es sind Geschichten zum Weitererzählen, Recherchen, die bewegen oder tiefgehende Hintergründe zu aktuellen Ereignissen. Der:die Host spricht dabei mit den besten Journalist:innen und Korrespondent:innen der ARD und taucht mit ihnen ab, nimmt die Hörer:innen dabei mit ins Geschehen und liefert neue Perspektiven.

11KM wird von BR24 und NDR Info produziert und ist der erfolgreichste öffentlich-rechtliche Nachrichten-Podcast im deutschen Markt (Quelle: MA Podcast).

Für unseren Podcast suchen wir idealerweise ab 1. Juni eine oder zwei neue Hosts in freier Mitarbeit. Arbeiten kannst Du in Hamburg oder München und wir suchen Dich für mindestens zwei Wochen pro Monat. 

muenchen.de sucht: Redaktionelle Projektmanager:innen, Social Creators, SoMe-Manager:innen und noch mehr


Ihr liebt München und Social Media, große Accounts und flexible Arbeitszeiten? 
Wir sind  @muenchen auf Insta (und auch auf Facebook, TikTok und X). Wir zeigen die schönen Seiten und die spannenden Themen der Stadt – von Kunst & Kultur über sportliche Großereignisse bis zum Oktoberfest. Und ihr könnt uns dabei helfen!
muenchen.de, das offizielle Stadtportal mit über 1,5 Mio Followern, sucht Verstärkung – und dies sowohl bei Freelancer:innen als auch festangestellt.

Aktuell ausgeschrieben:

Im Freelancer-Bereich sucht muenchen.de derzeit ebenfalls:

  • Redaktionelle Projektmanager:innen: In Abstimmung mit der Redaktion betreut ihr einzelne Projekte in Web und Social

  • Social-Media-Manager:innen: für Post-Planung, Post-Produktion und Community-Management

  • Social Creators für Reels und Stories auf Insta und TikTok


Interesse?

  • Bewerbt euch für die Stellen auf den o.a. Plattform-Links. 

  • Freelancer:innen: Gern bei Gunnar Jans, Head of Content muenchen.de, direkt bewerben, per Mail an [email protected] oder über den LinkedIn-Kontakt – hier auch gern bei weiteren Fragen melden. 

Ideenkind sucht: Texter:in für SEO & Social Media

Wer sind wir? Wir sind die ideenKiND GmbH, eine innovative Marketingagentur mit Sitz in Ludwigshafen. Wir lieben Vielfalt, starke Werte und arbeiten gerne im Homeoffice. Für unser dynamisches 8-köpfiges Team suchen wir engagierte Unterstützung auf Minijob-Basis. Unsere Mission: Wir machen Marken sichtbar, die es verdient haben, gesehen zu werden.

Deine Aufgaben:

  • SEO-Texte & Webseiten-Optimierung: Erstellung und Optimierung von suchmaschinenfreundlichen, verkaufsstarken Texten für Webseiten & Landingpages.

  • Meta-Optimierung: Verfassen und Anpassen von Meta Descriptions, SEO-Titeln und Alt-Tags für bessere Rankings.

  • Keyword-Recherche & Strategie: Identifikation relevanter Keywords und Integration in Inhalte.

  • Blogartikel mit SEO-Fokus: Schreiben und Optimieren von Blogbeiträgen für bessere Auffindbarkeit.

  • KI-gestützte Content-Erstellung: Nutzung von KI-Tools zur Unterstützung der Texterstellung und Optimierung.

Das bringst du mit:

  • Sehr gute Deutschkenntnisse (C1-Niveau). 

  • Erste Erfahrung oder großes Interesse an SEO, Webseiten-Texterstellung und Suchmaschinenoptimierung.

  • Strukturiertes und zielgruppenorientiertes Schreiben. 

  • Affinität für KI und neue Technologien – oder Lust, sich damit auseinanderzusetzen. 

  • Selbstorganisation und Lust, remote zu arbeiten.

  • Mindestens 5 Stunden pro Woche Zeit.

Interesse? Hier findest du alle weiteren Infos zum Job und wie du dich bewirbst.

Und noch zwei feste Stellen für alle, die erstmal eine Freelance-Pause brauchen

GMX sucht: Redakteur:in Ratgeber & Wissenschaft – Elternzeitvertretung, 1-2 Jahre

Werde Teil des reichweitenstärksten News-Angebots Deutschlands: Zusammengenommen erreichen WEB.DE und GMX die größte Reichweite aller Nachrichtenmedien im Land. Die Themen, die Du bei uns bearbeitest – Deutschland liest sie!

Du hast Lust, in der reichweitenstärksten Redaktion Deutschlands zu arbeiten? Du schreibst gerne Artikel mit Tipps, die den Menschen im Alltag wirklich weiterhelfen? Du bereitest gerne komplexe wissenschaftliche Themen so auf, dass die Leser*innen sie wirklich verstehen? Dann werde Teil unserer 60-köpfigen Redaktion und verstärke das Team Ratgeber & Wissenschaft als Redakteur:in.

  • Leidenschaft für Ratgeber-Journalismus: Du recherchierst und schreibst Tipps und Beiträge im Ratgeber-Bereich, die den Menschen wirklich weiterhelfen. Dabei formulierst Du spannend und kenntnisreich und immer mit dem Ziel, die Leser*innen aufzuklären und schlauer zu machen.

  • Eine Schlüsselfunktion in der Redaktion übernehmen: Du bearbeitest aktuelle Themen für unseren Aufmacherbereich, verlängerst Agenturmeldungen und hast die Nachrichtenlage stets im Blick. Du hast Lust darauf, selbst Themen zu entwickeln und hast dabei ein Auge auf die Qualität und das Interesse unserer Leser:innen.

  • Die richtigen Themen identifizieren und aufbereiten: Du findest die Themen, die für den Alltag der Menschen wirklich relevant sind. Dabei besitzt Du ein ausgezeichnetes Gespür für die richtigen Headlines und Teaser. Du formulierst spannend, schnell und kreativ.

  • Journalismus für die Menschen machen: Alles erscheint immer komplizierter, die Zusammenhänge immer undurchsichtiger. Du weißt, welche Themen wirklich wichtig sind für unsere Leser*innen und wie Du sie am besten transportierst? Herzlich willkommen bei uns.

Mehr Informationen und wie du dich bewirbst, findest du hier.

Serviceplan sucht: Art Director (all genders) - Healthcare & Pharma

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen Art Director (all genders) für Serviceplan Content Health am Standort Berlin.

Wir sind eine kreative Content Marketing Agentur mit dem Schwerpunkt Healthcare, Pharma und Gesundheit. Und da wir kontinuierlich Wachsen, brauchen wir dich!

Als Art Director (all genders) bist du nicht nur Designer:in, sondern auch Ideenentwickler:in und Konzeptgestalter:in.

Wir suchen dich, wenn du Lust hast die gesamte Bandbreite, von Social Media Assets, großen Marken-Kampagnen, Bewegtbildprojekte oder auch AI-generierte Visuals umzusetzen. Als motivierter Teamplayer mit Hands-On-Mentalität bringst du unser Team auf das nächste Level. 

Interesse? Hier findest du weitere Infos zur Stelle in Berlin.

Hast du einen Job zu vergeben?

Schickt uns eure Jobs/Aufträge/Themensuchen, dann nehmen wir sie am 1. April 2025 (ohne Scherze) mit. Hier geht es nochmal zu unserer Folge mit den FAQs für Auftraggeber:innen.

Das sind wir: 

Antonia Wille, geboren 1986, ist freie Journalistin, Autorin und Content-Strategin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Italianistik begann sie als freie Journalistin für renommierte Publikationen wie stern, W&V, t3n, Elle sowie den Münchner Merkur und die tz zu schreiben. Seit 2008 ist sie Teil der deutschen Blogosphäre und gilt als Pionierin der Modeblogger-Szene. 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine amazedmag.de, eines der einflussreichsten Online-Magazine für junge Frauen in Deutschland. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Content Creatorin lehrt sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Content Marketing, Branding, Influencer Marketing und Social Media. Ihr erstes Buch „Angstphase“, ein literarisches Sachbuch über das Leben mit einer Angststörung, erschien 2020 im Piper Verlag. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.

Michèle Loetzner, geboren 1982, hat Literaturwissenschaft an der LMU und der University of Helsinki studiert und währenddessen als Praktikantin in vielen deutschen Medienhäusern Kaffee gekocht und nachts gekellnert, um das alles zu finanzieren. Sie arbeitet nun seit fast 20 Jahren als Journalistin, die letzten zwölf davon frei, und achtet deshalb besonders darauf, dass Nachwuchs Chancen bekommt. Sie schreibt Reportagen und Essays für das SZ-Magazin, die Zeit und viele mehr, arbeitete aber auch als freie Textchefin für Magazinlegenden wie die deutsche Vogue. Sie hat den Bestseller “Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen” (DuMont) geschrieben, der mittlerweile in mehr als sieben Sprachen übersetzt wurde. Sie spricht auf Bühnen und hostet Podcasts. Still und leise half sie in den letzten Jahren Unternehmen, ihre Workflows zu optimieren und Medienprodukte zukunftsfähig zu machen, begleitete Change-Prozesse und zeigte Teams, wie sie besser arbeiten können. Seit Februar 2025 kümmert sie sich festangestellt um die Kommunikation des ISI: Munich International Stone Center for Inequality Research. Zu ausgewählten Themen schreibt sie weiter frei und spricht auf Kongressen und Konferenzen. Manchmal wird sie sogar für Preise nominiert. Ab und an gewinnt sie die auch. Mehr über sie findest du auf ihrer Webseite, Instagram und LinkedIn.